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Patriarchat v. 1158 ebenda S. 18 ff. — Neuerdings ift freilich behauptetworden, dafs die Briefe an und von Erzbifchof Hillin zu Trier unechtund blofe Stilübungen feien. Vgl. Wattenbach II, 333. .•— Ueber denReichstag zu Würzburg vgl. Ficker, S. 87.
37) (S. 26.) Riezler, die literar. Widerf. S. 86. S. 142: Frank-reichs freiere Stellung zum Papft in der Quaestio de potestate papaeaus Philipps d. Sch. Zeit; vgl. den Tractat von Joh. v. Paris, de po-testate regia et papali ebenda S. 152 f. — Die ältere Theorie von denzwei Schwertern, die noch Gerhoh v. Reichersperg (f. u.) vertrat,hatte fchon Thomas de Aquino in feiner Schrift de regimine principumantiquiert (3, 19 vgl. 3, I. 3 und I, 14), vgl. Ottokar Lorenz a. a. O.
S. 3°9-
38) (S. 27.) Die Weiffagung bei Jordanus vgl. a. a. O. S. 79 f.Der Hinweis bgi Waitz auf O. Lorenz, Deutfche Gefchichte II, 391 ff.gibt über den älteren Urfprung der Weiffagung kein Licht. — Henricusde Haffia — jetzt allgemein „Heinrich v. Langenftein“ — abernicht ohne Bedenken gegen feine Verfafferfcliaft — fchrieb, wie aus derSchrift felbft hervorgeht (S. 541), feinen „tractatus contra quendam ere-mitam .... vaticinantem nomine Telesphorum“ im J. 1392; abgedrucktin Pez, Thesaurus anecdott. I, 2, 507 ff. — die betr. Stelle S. 536. —Ueber den fehr feiten gewordenen Druck des angebl. Telesphorus felbftund den fogen. Antitelesphorus, herausgeg. von Lazius, fragmentumvaticinii cujusdam Methodii . . . Wien 1547. f. Döllinger, Weiffagungs-glaube a. a. O. S. 369 f. Anm. 119 u. 120. Eingehender handeltdavon Alexandre, Excurs. ad Sibyll., Paris 1856 S. 296 f. Dort ift dasganze Sammelfurium von Weiffagungen verzeichnet, das neben der desTelesph. Venet. 1516 unter dem Titel: „de magnis tribulationibus et statuecclesiae“ erfchienen ift. Die Quelle ift wichtig für den Beweis, dafsin der Gegend von Consentia (Cosenza in Calabrien) im 13. Jahrh. dieeigentliche Fabrik der fpäteren Sibyllen zu fuchen ift. Wie diefe Weis-fagungen aber in Deutfchland widerhallten, ergibt fich aus H. d. H. undJordanus.'
39) Die völlig wertlofe Verüficierung findet fich, von Karajanmitgeteilt, bei Haupt a. a. O. VI, 369 f. Vgl. über die Wiener Hand-fchrift, aus der es ftammt, ebenda II, 9.
40) Diefes ausftirlichere Gedicht vom Entechrift hat Heinr.Iioffmann fchon in feinen Fundgruben 1837. II, 106—134 aus einerLinzer Handfchrift des 12. oder angehenden 13. Jahrh. mitgeteilt. —Das Stichwort „discessio“ (f. u.) für die Abdankung des Kaifers findetfich auch hier; aber der Abdankende ift „Der vranchin chunic einir“,