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2. Die christliche Zeit 2 (1856) Viertehalb Jahrhunderte
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634 «Spanien, ®cutfcplanb unb 3tnlien $ur 3eit be$ König« ^pilipp II.

per« verloren unb fdjott für Kreta ober Kanbta, fowie für Gtorfit, jufürd;ten angefangen batte, bic Stuften, wenn jte ben ©orlpetl ver*folgten, bic cStnanifcpc s D?act;t erfdnittern. ©od) fo lebhaft fjopann aufgortfegung 1 beb Krieges brang, mugte er ben ©unb ber brei Staaten,bic ben entfcpcibenbßen unb voltftänbigften aller Stege über bie Unsgläubigen erfochten patten, jerfallen fepett. Sein ©lücf patte ben ©esbauten, ftd; auf Koften ber Ungläubigen ein SRcid) 51 t erobern, in iprngewetft. ©ad) ber Sdjlacpt bei Sepanto eroberte er nocp ©uniS, woburd; ben ©ep non Sllgter ber ^errfdiaft ber ©uepfommen 2 lbu Jpaffibein ©nbe gemacht worben war, unb fegte ben vertriebenen gitrfteit triebetein. ©urep ben ']5apjt lieg er feinen ©ruber um bie ©tlaubnig bitten,fiep pier ein Königreicp ju griinben. ©iefer fd;lug cS ab unb fing an,Vor ben ©ntwürfen beS jungen gelben beforgt 51 t fein, ©er Krieggegen bie Ungläubigen trat in bie ©rennen einer beftättbtgen unb barutnfebr foftfpieligcn Küßenvertpctbigung jurüct, wäprettb in ©uniS ber fpa*ttifepe Scpügling wteber vertrieben würbe, bie Seeräuberperrfcpaft fiepPefeftigte unb eine neue in bem benatpbarten ©ripoliS etttßanb. ©esparrlidj>cr mar ^Jptlipp tu bem ©eftreben, foweit er eS vermoepte, biegolgen ber Ktrcpentrennuttg ju ßemmen. SBäbrettb in ©nglattb unter©Itfabefp ber fProteftantiSmuS ber fatpolifepen Äircpe ben ©cntidßungSsfrieg erflärt, erpebt ßd; in granfreid;, genährt von ben burd; bie falsVinifcpe Sepre verbreiteten Slnßcpten, ein jerftörenber innerer Kampf.SIngeftcptö ber f^aatliepen Umwätjung, tvelcbe fiep als baS ©rgcbntß berfireplicpen auSweiß, wirb ber Kampf gegen ben gortftpritt ber ©lausPenSfpaltung jugleitp ein Kampf für bie ©runblagen ber fiaatltcpcnDrbitung, bie s J>pttipp bet ftegretepem gortfepritt ber Umwäljung infremben 9?etcpett aueß in feinen Staaten ntept geßd;ert glauben fann.©ie ©efapr tvtrb iptn ttäper gerüdt burd) bie ©erpältniffe feiner nteberslänbißpen ©eßgungett, in tveltpett Unjufriebenpeit mit ber fpatüfipen©egterung unb bie ©eligtonSneuerung eine ©mpörung anfarijen. ©ie©ämpfung biefer ©mpöruttg btlbet eine Hauptaufgabe für s J)pilipp, aberbie ©pätigfett, tveldpe baburd; erforbert tvirb, lägt ftep bei bem 3 h*famtnenpaitg ber ©mpörttng mit auswärtigen Sretgntffen niept auf bie©ieberlanbe beftpränten. ©er König fiiprt ben Krieg niept, wie fein©ater an ber Spige ber Heere, fonbern in ber ©infamfeit ju Haufe, biegenauefte Kenntntß ber 3ußänbe unb ber ^erfoneit fammelttb, bie ©tagsregeln ertvägenb unb tn bewegungölofer ©upe gewaltige ©ewegungteitenb. üffiie fepr 3tel unb Slrt feiner ©pättgfeit ben ©etfall beS fpanifepen©olfeS patte, geigt fiep an ber ©erepruttg, bie er ungeaeptet groget©ebreepen feines ©parafterS über bie 3eit feines CcbeitS pinauS genog.

2 . ©ie Anfänge ber ©ewegung, welcpe einen ©peil ber ©teDer*lanbe von Spanien loSrig unb in bemfelben ben iproteßantiSmitS jur