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2 (1857)
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1366
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nach Landshut als Commandant des Naclitrabes den allzu rasch nachdrängendenFeind in mehreren Gefechten auf. In jenem hei Neumarkt (24. April) leitete erabermals den Vortrab, zwang den Feind durch getlieilte Operationen zum Rückzügebis Eckelhofen und deckte, als die österreichische Armee nach dem Inn zurück-ging, diesen von Schärding aufwärts.

Nach der Übersetzung der Franzosen über den Inn nahm das 5. und6. Armeecorps den Rückzug über Altham, Ried, Lambach, Wels, Linz und Ebelsberg.Im Verfolge desselben wurde eine schwache Nachhut auf der von Schärding nachEfferding führenden Strasse zur Beobachtung des Feindes bestimmt, Feldmarschall-Lieutenant Schustekh mit der Brigade Hohenfeld und den ihm erübrigtenleichten Truppen auf die von Riedau Uber Grieskirchen führende Strasse ange-wiesen, während Radetzky mit seiner aus 2 Bataillonen Gradiskancr und demReste von Erzherzog Karl-Uhlanen bestandenen Brigade die Arrieregardo längsder von Ried nach Lambach führenden Strasse zu bilden und die Bestimmung hatte,über Lambach nach Kleinmünchen sich zurückzuziehen, jedes Gefecht bei Lambachund auf der Route überhaupt zu vermeiden und namentlich darauf zu sehen, dassdas aus früheren Kriegen den kaiserlichen Truppen als nachtheilig bekannte Defilcvon Lambach und die rückwärtige Gegend ohne Verlust passirt werde. Am 2. Mairückten die französischen Marscliälle Lannes und Oudinot von Haag auf dieserStrasse vor; ihre Avantgarde führte General Bessieres, der den Vortrab mit4 Regimentern abwechselnd vorpoussirte. Da erhielt Radetzky erneuert Befehl,seinen Rückzug zu beschleunigen, da Massen» auf der Efferdinger Strasse vor-dränge und ihm bei Kleinmünchen zuvorkommen dürfte. Unter kämpfender Verfol-gung setzte Radetzky den Rückzug bis gegen Wels fort, wo er durch HauptmannSimbsclien des General-Stabes benachrichtiget wurde, dass die Division Schu-stekh noch im Kampfe zwischen Grieskirchen und Goisenhaim sei. Um daher diesemGeneral den Rückzug möglich zu machen, handelte es sich darum, den Feind vondem Besitze von Wels und den von dort nach Goisenhaim und Grieskirchen führen-den Defile abzuhalten. Radetzky griff also den Feind an, ohne Rücksicht aufseine mit der feindlichen Streiterzahl in keinem Verhältnisse gestandenen abge-matteten Brigade und errang den beabsichtigten glücklichen Erfolg, Wels nebstder Verbindung mit Goisenhaim bis zum Grauen des künftigen Tages zu erhaltenund den Feldmarschall-Lieutenant Schustekh in Stand zu setzen seinen Rück-zug anzutreten.

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Zum Feldmarscliall-Lieutenant erhoben (1. Juni 1809) und dem4. Armeecorps unter dem General derCavallerie Fürsten Rosenberg zugetheilt,deckte er in einem glänzenden Gefechte bei Glinzendorf und Grosshofen denRückzug desselben. Sein rascher Eifer und sein Talent in der Benützunggünstiger Augenblicke, besonders bei der Besetzung der Defileen von Gross-Schweinbart und Ilohenruppersdorf bewirkten, dass sein Name in dein Berichte des