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2 (1857)
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1358
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1. oder Reserve-Corps, Feldmarschall-Licutenant Wohlgemuth, 17 Bataillone, 24 Schwa-dronen, 00 Geschütze, an der Waaglinic bis Leopoldstadt hinauf.

Die Hauptgeschütz-Reserve zählte 78 Piecen; die ganze Armee mit Einschluss der 12,000Mann starken k. russischen Division Panutine 06,000 Mann Infanterie, 10,000 Mann Caval-lerie und 324 Geschütze.

Haynau gegenüber stand Görgey mit dem 1. Corps, Nagy - S An d o r, 2. Aszboth,

3. Knesich, 4. Klapka, mit der Division Kmety und 3 fliegenden Corps, im Ganzen 58,000Mann und 229 Geschützen.

Die vom General der Cavallerie Grafen Sclilik nach Csorna vorgeschobene BrigadeWyss wurde am 13. Juni überfallen und nachdem dieser General geblieben, nach einer stand-haften Gegenwehr zum Rückzuge gezwungen.

Am 14. Juni begann Görgey die Waag zu überschreiten und griff am 16. gleichzeitigBös, Zsigärd und Szered an. General-Major Pott widerstand heldenmiitliig bei Zsigärd, undwarf den Feind im Vereine mit General-Major Ilerzingcr gegen Sereg Akol.

Am 17. debouchirten auch bei Negyed feindliche Colonnen über diesen Fluss. Die BrigadePott zog sich über Deäki, die zur Unterstützung vorgerückte Brigade Tlieissing über Szellyzurück. Der Feind besetzte Pered, wurde aber nach heftigen Gefechten auf Negyed zuriickge-worfen und ging am 21. Nachts über die AVaag. Die kaiserlich russische Division Panutinewirkte in diesem Treffen kräftig mit.

Am 17. Juni überschritt der Fürst von Warschau in 3 Colonnen mit dem 2., 3. und

4. Armeecorps, 130,000 Mann mit 404 Geschützen, die ungarische Grenze und drang unaufgehaltcnnach mehreren kleinen Gefechten bis Kascliau vor, denn der ihm gegeniiberstehende Dembinskykonnte mit kaum 18,000 Mann in einer zerstreuten Aufstellung an Widerstand nicht denken.

Feldzeugmeister Haynau ergriff nun seinerseits auch die Offensive. Im raschen Sieges-läufe war Raab am 28. Juni genommen und die Vereinigung der Insurgenten bei IComo rn ver-hindert. Görgey suchte am 2. Juli unsere Armee zu durchbrechen und sich am rechten Ufermit den aus Ofen erwarteten Abtheilungen zu verbinden. Dies misslang, und er maskirteam 11. Juli seine Absicht, diese Verbindungen nun am linken Ufer zu erstreben, durch einenAusfall aus seinem verschanzten Lager. Auch dieser Versuch scheiterte. Ofen-Pestli wurde vonunserer siegreichen Armee besetzt und die verbündeten Heere reichten sich die Hand. Haynaucernirte Komorn mit dem 2. Corps und wandte sich nach Süden, den Russen die Operationengegen Görgey überlassend. Die ungarische Armee war durch Haynaus kräftiges Auftretengetrennt und deren Untergang in naher Aussicht.

Der Fürst von Wars-chau schlug Görgey bei Waitzen am 15., 16. und 17. Juli, verfolgteihn, die Treffen bei Tura am 20., bei Görömböly am 24., am Sajöflusse am 25., bei Geszthelyan der Ilernad am 28. Juli liefernd, drängte ihn an die Theiss und nahm Debreczin. Nach demunglücklichen Treffen daselbst am 2. August zog Görgey nach Arad, und versuchte sich mitdem ungarischen Süd - Corps zu vereinigen.

Dem Banus war es gelungen, schon Anfangs Juni mit der neu organisirten Süd-Armee,33,000 Mann mit 137 Geschützen? ohne die Cernirungs-Truppen von Peterwardein, die Offensivezu ergreifen. Er besiegte Perczel, welcher die sogenannte Bäcs-Banator Armee, 30,000 Mannmit 88 Geschützen, befehligte, bei Ilaäcs am 7. Juni, worauf sich dieser nach Neusatz, ein Theilnach Beese zurückzog. Der Ban erstürmte Neusatz am 12. Juni und bezog am Franzenscanal einevortheilhafte Position. In Hegyes stand Perczel, um die Vereinigung mit Vetter und Aulichzu erwarten. Der Ban beschloss diese Schaar zu überfallen, griff selbe, nicht wissend, dass die