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durch eine bei Mezzana Corte geschlagene Brücke mit der liauptarmee in Verbindung. DieDivision Deila Marino ra hatte schon früher die Bestimmung erhalten, den aus Florenz geflüch-teten Grossherzog von Toscana in seine Staaten zurückzuführen, und war gegen Sarzana vorge-rückt, wo sie, als diese Unternehmung von der republicanisclien Partei der piemontesischen Kam-mern vereitelt wurde, bis zum Ausbruche des neuen Feldzuges stehen blieb.
Aus der Stellung des pieinontesischen Heeres schloss der Feldmarschall Graf Radetzky,dass dieses über die Brücke von Buffalora gegen Mailand vorzudringen beabsichtige; er sah seineVermuthung bei Beginn der Feindseligkeiten bestätigt.
Von dem Gelingen seines Entwurfes überzeugt, liess unser erprobte Feldherr am Morgendes 20. den Ticino von der Vorhut-Brigade Kolowrat (2. Armeecorps), und Schlag 12 Uhrden Grenzbach Gravcllonc überschreiten.
Die feindliche Vorhut (Schiitzen-Bataillon Manara) leistete nur geringen "Widerstand undzog sich theils gegen Cava, theils über die Brücke von Mezzana Corte auf das rechte Po-Uferzurück. Da es diese Brücke nach seinem Rückzuge zerstörte, so war dadurch die DivisionRomarino von der picmontesischen Hauptarmee getrennt.
Während dieses Gefechtes rückte die österreichische Armee über den Ticino. Das 1. Armee-corps lagerte bei Zerbolo, das 2. und 3. bei Gropello, das 4. bei la Cava und das 1. Reservecorpsvor Gravellone. Die Brigade Wimpffen blieb als Rückendeckung in Pavia. Feldmarschall-Lieutenant Wohlgemuth war dem erhaltenen Befehle gemäss mit der Brigade Görger amlinken Ticino-Ufer bis Rosata heruntergezogen, um am 21. den Übergang bei Bereguardo auszu-führen und sich dem flussaufwärts ziehenden 1. Armeecorps anzuscliliesscn.
Am 21. setzte sich die Armee gegen Mortara in Bewegung. liier kam es zur Schlacht,durch deren Verlust die beiden feindlichen Divisionen Durando und Herzog von Savoyennach Novara zurückgeworfen wurden.
Das österreichische Heer hatte durch diesen Sieg den Strassenknoten von Mortara gewon-nen und konnte sich nun schnell und mit vereinten Kräften entweder nach Novara oder Vercelliwenden. Am 22. setzte sie ihren Marsch gegen Novara fort. Das 1. Armeecorps erreichte Cilla-vegna. Das 2., 3. Armee- und 1. Reservecorps lagerten auf der Strasse von Mortara nach Novaraund schoben die Vorposten bis Garbagna; das 4. Armeecorps rückte an die Agogna bis CasaSerbelloni-Busca vor.
Mittlerweile hatte Karl Albert den Marsch nach Novara angetreten und sich dort mitden Resten der beiden Divisionen Durando und Herzog von Savoyen vereinigt. Auch dieDivision des Herzogs von Genua traf noch vor Beginn der Schlacht von Magenta dort ein.Seine Streitkräfte mögen gegen 54,000 Mann mit 122 Geschützen betragen haben.
Die Schlacht von Novara, am 23. geschlagen, endete den Feldzug und die ehrgeizigenHoffnungen des Königs. Er dankte noch in der Nacht vom 23. auf den 24. zu Gunsten seinesSohnes Victor Emanuel, Herzogs von Savoymn, ab und begab sich nach Oporto, wo er balddarauf seinem Kummer erlag.
Die Unterredung, welche zwischen dem ‘jungen König und dem Feldmarschall am 24. zuVignale stattfand, führte zu einem Waffenstillstände, der am 25. zu Novara abgeschlossenwurde.
Nach dieser raschen und glücklichen Operation gegen die Piemontcscn blieb nicht viel zu thunübrig. Am 1. April bewältigte Feldmarschall-Lieutenant Hayn au mit kräftiger Hand Brescia,Feldmarschall-Lieutenant d’Aspre vertrieb in Modena, Parma und Toscana die revolutionärenGewalten; Bologna capitulirte am 15. Mai. Fcldmarschall-Lieutenant Graf Wimpffen rückte