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2 (1857)
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1354
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bis Gyöngyös und Hort, und trat wegen bedenklicher Bedrohung seiner linken Flanke den Rück-marsch über Alberta, Tapio - Bicske und Isaszeg gegen Gödöllö an; der Feldmarschall entsendetedie Division Csorich zur Verstärkung dahin und gab dem in Alberti angekommenen BanBefehl die Verbindung mit Sehlik herzustellen, während er selbst sein Hauptquartier in Aszodnahm. Das 3. Corps Sclilik stand hinter der Zagyva, das 1. J ellaci c in Tapio-Bicske, ein Tlieildes 2. Ramberg in Gödöllö, der andere Tlieil in Balassa - Gyannat und Vadkert. Der Feld-marschall sah ein, dass er gegen eine mehrfache Übermacht des Feindes die Offensive mit derDefensive vertauschen müsse, und es wurdePesth als Rückzugspunct gewählt. Die drei Armee-Corps nahmen auf dem Räkos eine Stellung ein, welche sich in einem grossen Bogen von Palotaüber Keresztiir bis Soroksnr ausdelmte. AAaitzen und Umgegend wurde von der Qua - DivisionGötz besetzt. Boi dieser Bewegung, welcher der Feind mit grosser Eile folgte, bestand dieBrigade Rastich bei Tapio-Bicske einen rühmlichen Kampf und der Ban wurde am 0. April beiIsaszeg von der feindlichen Übermacht angegriffen; das schwankende Gefecht entschied das vomFeldmarschall dahin dirigirte Corps des Grafen Sclilik. Während das über Szolnok vorge-drungene feindliche Corps unsere Hauptarmee am Räkos beschäftigte, hatte sich Görgey aufAVaitzen geworfen und am 10. April nach einem heftigen Gefechte, in welchem General - MajorGötz den Heldentod fand, die Qua-Division, nunmehr von Jablonowski befehligt, donauaufwärts über Ivemend gedrängt.

Dieses Gefecht liess dem Feldmarschall vermuthen, dass der Gegner seine Operation vondort mit Kraft zum Entsätze von Komorn fortzusetzen beabsichtige; der. Fürst fasste sofortden Entschluss, die Stellung vor Pestli aufzugeben, die Truppen auf das rechte Ufer nachOfen zu ziehen, von dort aber eine hinlängliche Truppenmacht über Gran auf das linke Donau-Uferzu disponiren um vereint mit den aus AA'icn eingetroffenen vier Brigaden Herzinger, A r eigl,Teuchert und Theissing und der Division Jablonowski, über welche Truppentheile Ifeld-marschall-Eieutenant AA r oklgemuth das Commando erhalten hatte, dem Feinde den AA r og nachKomorn zu verlegen.

Inmitten der Dispositionen, welche zur Vereitlung des Entsatzes götroffen wurden, erhieltder Fcldmarschall in der Nacht vom 13. auf den 14. April die Abberufung vom Ober-Commando.Seine letzte Anfügung, womit er den Feldmarscliall-Lieutcnant AVohlgemutli beauftragte, demFeinde den Übergang über die Gran bei Kälna zu wehren, ward von dem provisorischen Armee-Obereommando dahin abgeändert, die Truppen auf das rechte Donau-Ufer zurückzuziehen undnur eine Brigade zur Bewachung der Granlinio zu belassen.

Als der Nachfolger des Fürsten im Obercommando, Feldzeugmeister Baron AA r eIdcn, imHauptquartiere cintraf, suchte er vergebens jenen Fehler gut zu machen; Görgey hatte bereitsam IS. in drei Colonnen die Gran überschritten und Feldnxarschall- Lieutenant AAolil gemii thmusste "sich, bei Nagy-Sarlo am 19. geschlagen, an die AA r aaglinic zurück/,ichen. Komorn wurdeam 22. vom Feinde entsetzt.

Der am 9. August 1S4S zu Mailand abgeschlossene und stillschweigend verlängerteAA'affcn-stillstand wurde am 12. März 1849 von der piemontesischen Regierung gekündigt.

Feldmarschall Graf Radetzky hatte eine zu genaue Kcnntniss von den politischen A r er-hältnissen Piemonts, als dass er nicht das Eintreten dieses Ereignisses hätte vorausschcn unddarauf vorbereitet sein sollen. Er hatte längst alle möglichen AA'eehselfälle des bevorstehendenFeldzuges reiflich erwogen und war zu dem Entschlüsse gekommen, heim Ausbruche des Kriegesnur dio Castelle von Mailand, Brescia und Bergamo, dann jenseits des Ios den Brückenkopf von