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2 (1857)
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1353
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Vereinigung mit Klapka an die obere Theiss zu riiokon. In den ersten Tagen Februars traf erin Leutscliau ein.

Feldinarschall-Lieutenant Graf Scb.lik blieb bei dem siegreichen Vordringen der Haupt-Armee nicht unthiitig. Er liess abermals eine Brigade in Kaschau und marschirte auf Tokay. Hierstioss er am 22. Jänner auf feindliche Übermacht und zog sich wieder nach Tallya zurück. Balddarauf vereinigte sich die als Verstärkung entsendete Division Schulzig mit diesem Corps,worauf Sclilik den Feind über die Theiss warf und Keresztür und Tarczal besetzte. Görgeybenützte die Entblössung dev nördlichen Comitate, verdrängte die geringen ihm gegenüber stehen-den Detachements, besetzte Eperies und Kaschau und vereinigte sich bei Kaschau mit Klapka.Graf Schlik erkannte das Gefahrvolle seiner Lage und eilte sich endlich der Hauptarmecanzuschliessen.

Der Feldmarschall stand gegen Endo Februar in Gyöngyös, der Ban mit dem 1. Corps beiSzolnok. Trotz der Zerstückelung der Armee griff der Fürst die Ungarn unter Görgey, Dem-binsky und Klapka am 2G. und 27. bei Käpolna an. Schlik erschien in der feindlichen rech-ten Flanke und beförderte den Sieg dieses Tages. Die Vereinigung war erfolgt, der Feind zoghinter die Theiss. Die Armee hatte jetzt die Theiss von Tokay bis Szolnok besetzt, der Ban standin Czegled. Fürst AVindis ch-Grätz erwartete Verstärkungen, um die Offensive mit Nachdruckergreifen zu können. Die Insurgenten zogen sich nach einem gelungenen Handstreiche auf Szolnokwieder hinter die Theiss, die Division Simunieh, welche durch den am 3. Februar erfolgtenFall von Leopoldstadt disponibel war, wurde zur Ccrnirung Ko m o r ns beigezogen. Oberst Hor-vath reinigte die Gegend von Iüldvar und Ilaja vom Feinde. Feldzeugmcister Graf Nugentbesetzte Fünfkirchen und oernirto sodann Es s egg, welches sich am 13. Februar ergab. Diese beidenstreifenden Colonnen pacificirtcn die berührten Ortschaften. Nach dem Falle der genanntenFestung übernahm der Feldzeugmeister das Ccrnirungs - Commamlo in Tetcrwardein. Im Südenoperirten General Thodorovich und Knie anin gegen AA'erschetz, eroberten diesen Ort undzwangen den Feind zum Rückzuge nach Moravicza. Die Czaikisten erstürmten Vcrbäsz; AVeiss-kirchon wurde mit 13 Compagnien besetzt, Knicanin rückte am 29. Jänner in Zombor ein.

Feldmarsehall-Lieutenant Rukavina entsandte den Fcldmarschall-Lieutenant G1 äs er miteiner Division gegen die Grenze Siebenbürgens. Dieser schlug ein feindliches Corps, welchesüber die Maros seine linke Flanke bedrohen wollte. Ende Februar ging die Brigade Leiningenaus Temesvar gleichfalls an diese Grenze, um die Verbindung der Insurgenten mit Siebenbürgenzu verhindern, kehrte jedoch, von starken feindlichen Massen bedroht, im halben Alärz wiedernach Temesvar. Gcneral-AIajor Thodorovich, welcher bis jetzt das linke Maros-Ufer vom Feindefrei hielt, besetzte Kanisa an der Theiss, um mit dem horanrückenden Ban vereinigt Szegedin zunehmen. Hier wurde er am IS. März vom überlegenen Feinde angegriffen und musste sich gegendie Donau zurückziehen.

Die ausgedehnte Stellung der Armee benützend, beschlossen die Insurgcntcnführer Komornzu entsetzen. In den letzten Märztagen war Görgey mit seinem Heere ä eheval der StrassePoroszlö - Gyöngyös vorgerückt; Graf Schlik zog sich in die Position vor Ilatvän undhinter die Zagyva. Die Armee der Insurgenten hatte am 31. März folgende Stellung genommen:das 7. Corps Gaspar hielt Hort und Csäny besetzt, das 1. Klapka war in Arokszdlas, das2- Ältlich als Reserve in Haimai, das 3. Damjanich in Gyöngyös und Pata. Ihre Führer beab-sichtigten den am 26. von Ketskemet und Körös über Czeglöd und Albcrti gegen Gödöllö ziehen-den Ban, da man in Gödöllö eine Coneentrirung unserer Armee anstrebte, anzugreifen und denStrassenknotenpunct Gödöllö zu besetzen. Der Ban erhielt Nachricht über Görgeys Vomickcn

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