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Th er esi en-Ordens bestehen, zu dessen Erlangung dieThat, den Statuten diesesOrdens gemäss, vollkommen angemessen ist. Wien, 24. October 1840.“
Seine Majestät geruhten hierauf das Ritterkreuz dem DurchlauchtigstenErzherzog Karl zur Übermittlung an seinen Sohn mit den Worten zuzustellen:„Es kann für Euere Liebden nur ein erhebendes Gfefühl sein, so früh einenIhrer Söhne die Heldenlaufbahn betreten zu sehen, auf welcher Euere Liebden soviele Lorbern pflückten, und nicht ohne Grund die Hoffnung nähren zu können,dass auch in Ihm Unserem Hause und dem Vaterlande eine Stütze heranwächst,die für Österreich die Waffen mit Ruhm zu führen wissen wird.
Schönbrunn, den 25. October 1840. Ferdinand m. p.“
Unter gleich schmeichelhaften Ausdrücken übersandte Kaiser Nikolaus demErzherzog den St. Georgs-Orden 4. Classe; von der Königinn von England erhielter später, bei seiner Anwesenheit in Windsor, das Grosskreuz des Bath-Ordens undvom Könige von Preussen den Militär-Verdienstorden.
Die Einnahme von Saida war von grossen Folgen für diesen Feldzug; inkürzester Zeit wurde man Meister des ganzen nördlichen Tlieilos des Libanon längsder Küste. Schon am 3. November desselben Jahres standen 21 Kriegsschiffe derVerbündeten mit 956 Feuerschlünden und 4700 Mann Landungs-Truppen vor derFestung Akko (St. Jean d’Acre), die von 145 Geschützen und einer zahlreichenGarnison vertheidigt war. Die Österreicher hatten an diesem Tage die beidenFregatten „Medea“ imd „Guerriera“ und die Corvette „Lipsia“, zusammen110 Kanonen und 200 Mann Besatzung, in den Kampf gebracht. Das Bombardementvon Akke ist berühmt, und war, ob es gleich nur 3 bis 4 Stunden dauerte, von sofurchtbarer Wirkung, dass, beim Auffliegen des nur mit Holzbalken gedecktenPulver-Magazins, von der ägyptischen Streitmacht allein 1500 bis 1700 Manngetödtet wurden, vom Reste aber ein grosser Theil sainint dem Festungs-Comman-danten in der Nacht entfloh.
Noch vor Tagesanbruch erhielt der Erzherzog durch den türkischen Contrc-Admiral Walker Bey vom Stand der Dinge Kunde, und eilte, auf die Andeutunghin, dass die Festung mit Erfolg zu überfallen sei, nach Einholung dienstlicherErlaubniss und ohne Rücksicht auf mögliche Gefahr, mit einer Abtheilung Marine-Soldaten (in allem 114 Mann und 16 Raketen), begleitet von dem Obersten, derma-ligem Feldmarschall-Lieutenant Freiherrn von Lebzeltern, dem gegenwärtigenOberst-Lieutenant Alfons Freiherrn du Mont, zu jener Zeit Obcrlieutenant •:— derals Freiwilliger unter dem grossbritannischen Obersten Smith diente, und mit einemBefehle von demselben auf die „Gucrricra“ gekommen war und beim Erzherzogblieb —, dem Schiffs-Fähnrich Dcmbowsky und dem Artillerie-LieutenantSchefczik, auf den bezeichneten Landungsplatz, fand aber, statt der verspro-chenen Osmanli Walker B e y ’ s nur den Grafen Nu g c n t mit 4 englischen Matro-sen und 12 Türken am Fusse der Festungswerke seiner harren. Durch eine Mauer-