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2 (1857)
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1335
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Um Mittag ward das Signal zum Beginnen des Feuers gegeben. DieGuerrierasowohl als die übrigen Kriegsschiffe schossen gegen die neue Casorne. Nachs/ 4 Stunden befahl der Commodore das Feuer einzustellen, weil die türkischenTruppen beim Seecastelle landeten, und dasselbe, da es vom Feinde nur schwachbesetzt war, ohne Mühe nahmen. Hierauf wurde das Artillerie-Feuer auch gegenjene Häuser in der Nähe der Caserne gerichtet, aus denen die Araber ein lebhaftesKleingewehrfeuer gegen die türkischen Truppen unterhielten. Als ferner der Erz-herzog das südliche Castell beschoss, kam der englische Seeofficier M ans eil,Commandant des Wasp, an dessen Bord und zeigte ihm an, dass er vom Commo-dore Napier beauftragt sei, den Angriff auf das Südcastell zu leiten und sich dessenzu bemächtigen, und dass er zu diesem Zwecke sämmtliche bei demStromboliversammelte englische und österreichische Boote in z-wei Colonnen getheilt habe,in die österreichische und englische, jede mit ihrer Fahne. Nach D/ 4 Stunde warddas Zeichen zum Debarkiren gegeben. DieGuerriera stellte ihr Feuer ein. Diebeiden Colonnen begaben sich gerade nach dem südlichen Ufer, wo die Truppen,ungeachtet des Kleingewehrfeuers der Agyptier, ads Land gesetzt wurden. CadetC hin ca mit der österreichischen Fahne, die er aus der Schaluppe mitnahm, zogvoran, ihm folgte das Detachement der 30 österreichischen Matrosen mit ihremCommandantcn Schiffs-Fähnrich Pöltl an der Spitze, und erstieg rasch und unauf-haltsam die steile Höhe des Ufers. Den Österreichern folgten unmittelbar die Eng-länder unter allgemeinem Ilurrah- und Vivatrufen. Da bei dem Eindringen in dieStadt das Kl eingewehrfeuer zunahm und heftiger Widerstand von Seite der Ver-theidiger zu vermuthen war, so liess der Prinz sogleich ein zweites Detachementvon 40 Mann unter dem Schiffs-Fähnrich Dcmbowsky auf der Fregatte in Bereit-schaft setzen, mit welchem er in Begleitung des Obersten von Lebzeltern unver-züglich zu landen gedachte. Das Schiffs-Commando übergab er einstweilen demCorvetten-Capitän Marinovich.

In diesem Augenblicke kam der Commander Man seil zur Fregatte, dem derPrinz das Vorhaben mittheilte. Er bedeutete ihm, dass es noch nicht Zeit sei, mitder Verstärkung, auf welche er sehr rechne, nachzurücken. Der Erzherzog hieltalso noch inne; einige Minuten darauf bestieg er mit dem Obersten von Lebzel-tern seine Yolle, um dem Commodore Napier zu folgen, der sich eben dahinbegab. Er landete und verfügte sich an jene Stelle, wo unsere und die englischenTruppen auf der Höhe am Eingänge in die Gasse Posto gefasst hatten. Hier verlangteMansell ein zweites Detachement, indem er bemerkte, dass er auf diese Verstär-kung um so mehr rechne, da er nicht genug Worte finden kann, die Bravour unsererLeute zu loben, welche gleich anfangs den Feind entschlossen angegriffen hatten.

Der Erzherzog sandte gleich darnach, und es wurde auch dieser Weisung durchden Corvetten-Capitän Marinovich unverweilt entsprochen, welcher noch mehrereRaketen unter Connnando des Marine-Artillerie-Lieutenants Sch efezik hinzufügte.