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— wurde mit dem Commandcurkrcuzc belohnt, welches ihm mit Allerhöchstemllandbillet aus Chaumont vom 8. März 1814 zu Thoil wurde.
Im Jahre 1815 befehligte Merviile das Reservecorps unter Frimont inObcritalien, mit welchem er durch Wallis und Savoyen gegen Lyon vorrückte, ohnean einer bedeutenden Action Thcil nehmen zu können. Er starb am 3. April 1816.
QUOSDANOVICH, Karl Paul von, General-Major, Officierssohn aus der croa-tischcn Militärgrenze, war 1763 zu Brestovaez geboren. Im Gradiskancr Rcgi-mente begann Quosdanovich im 20. Lebensjahre seine Laufbahn als Cadct,avancirte während des Krieges mit der Pforte zum Obor-Brückcnmcister imTschai-kischcn Bataillon, und kam im Juni 1795 als Oberlicutenant in den General-Stab.Bis zur Vorrückung zum General-Major im Mai 1813 blieb er in diesem Corpsund machte sich namentlich im Jahre 1799 so verdient, dass er nicht nur zumMajor befördert, sondern auch mit dem Ritterkreuze ausgezeichnet wurde.
Seine Thatcn waren folgende:
Nachdem er sich in der Schlacht bei Magnano durch zweckentsprechendeColonncnfüln’ung hervorgethan, ward ihm in jener bei Cassano (27. April) dieganz besondere Gelegenheit zur Auszeichnung. Die Division Z oph passirte in demAugenblicke dicAdda, als jene des Fcldmarschall-Lieutenants Ott wegen zu gros-ser Überlegenheit des Feindes sich in einer kritischen Lage befand. Quosdano-vich erhielt vom Chef des General-Stabes, General-Major von C hast clor, denAuftrag das Na das di’schc Leib-Bataillon, welches gegen Vaprio in Marsch begrif-fen war, zurückzubringen und den übrigen 3 Bataillonen diösor Division auf dervon Trezzo gegen Mailand führenden Strasse nachzusenden. Er traf es in der Tiefegegen Vaprio in dem Momente, als der Feind die Truppen des Fcldmarschall-Lieutenants Ott gegen Trezzo zurlickdrückte, und dieses bewog ihn, statt das Batail-lon der erwähnten Bestimmung zuzuführen, so eilig als möglich auf jene Höhe zubringen; hinter demselben wurde ein Thcil der in Plänkler aufgelösten 2 Batail-lone Anton Esztcrhäzy-Infanterie wieder formirt und dann mit dieser ganzen Truppegeschlossen gegen den Feind gerückt. Ein rascher Angriff und die gleichzeitigeAttacpie des Rittmeisters Martin Rakovsky mit seiner Schwadron zwang denrechten feindlichen Flügel zur Flucht bis über die Adda.
In der Schlacht an der Trebia am 19. Juni war eine feindliche Abtei-lung auf dem linken Flügel über diesen Fluss gesetzt, hatte das dort gestandeneFröhlich’sche Bataillon zurückgedrängt, demselben bereits eine Kanone abge-nonmicn und war ziemlich weit in unsere Flanke vorgedrungen, als HauptmannQuosdanovich 2 Kanonen in den Rücken dieser feindlichen Abtheilung vor-fiikrto und sie zum Verlassen der schon eroberten Kanonen nöthigto. — Vor derSchlacht bei Genola(4. November) war der wackere Hauptmann Quosdano-vich bei dem General Marquis Sommariva auf Vorposten, und am Tage der
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