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2 (1857)
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1172
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Schlacht selbst keiner angreifenden Colonne zugctlicilt, sondern hatte die Bestim-mung, nacli geendeter Affaire unter gedachtem General die Ausstellung der Vor-posten zu besorgen. Da ihm aber das Gefecht hartnäckig schien, begab er sich auseigenem Antriebe zu der gegen G cnola vorgerückten Division des Fcldmarschall-Licutcnants Baron E1 s n i t z und langte in dem Augenblicke an, als der Fcind nochimmer mit alter Zähigkeit seine Stellung behauptete. Quosdanovicli ritt dieStrecke gegen unseren linken Flügel ab, eilte zur Mitte zurück und machte denGeneralen Graf Pälffy und Graf Bellegarde den Vorschlag, zu den gegen denrechten feindlichen Flügel bereits beorderten Truppen noch einiges Geschütz undCavalleric stossen zu lassen; dieser Vorschlag wurde genehmigt, IlauptmannQuosdanovicli führte diese Abtheilung, veranlasstc vereint den Angriff undso ward der Feind hiedurch und durch den gleichzeitig erneuerten Angriff der Mittezum Rückzuge gezwungen, bis G cnola verfolgt und da die Vereinigung der Colon-nen erreicht. Während hier die Dispositionen zur weiteren Verfolgung des Feindes* den Colonnen ertlieilt wurden, erhielt General Marquis Sommariva, dem Haupt-mann Quosdanovicli von Seiten des General-Quartiermeisterstabes zugetheiltwar, die Weisung, mit dem Regimente Reisky und 2 Schwadronen Lobkowitz-Dragoncr nach Savigliano abzugehen, und den feindlichen General Duhosmoanzugreifen, der, in dem Wahne, die französische Armee noch da anzutreffen undsich mit ihr zu vereinigen, über Saluzzo mit 3000 Mann vorgerückt war und inSavigliano das schwache Grenadier-Bataillon Forsch zerstreut hatte. Das Unter-nehmen lohnte der glücklichste Erfolg, wobei Hauptmann Quosdanovicli mitaller Tlnitigkeit mitwirkte und später auch für das umsichtige Benehmen in derSchlacht bei Genola mit dem Ritterkreuze ausgezeichnet wurde.

Den Feldzug 1805 machte Quosdanovicli als Oberst-Lieutenant, jenenvom Jahre 1809 als Oberst im General-Stabe mit, kämpfte bei Aspern und Wagramund in den Befreiungskriegen 1813 und 1814 als General-Major. Vorerst im Armec-corps des Feldmarschall-Lieutenants Grafen Colloredo als Brigadier, nahm erThcil an den Schlachten bei Kulm, Dresden und Leipzig und kam dann zur Armeenach Italien.

In der Schlacht am Mincio (8. Februar 1814) verstärkte Quosdanoviclimit dem Regimente St. Julien und einer Batterie von 8 Sechspflindern den beiPozzolo kämpfenden Feldmarschall-Lieutenant Merville in dem Augenblicke, alssich dieser um 3 Uhr Nachmittags gegen Furoni zurückzog. Er schritt sofort zumAngriffe auf die bei Massi aufgestellten feindlichen Linien, gewann die rechte Flankedes Feindes, welche früher Merville zu überflügeln drohte, und warf sich mitdem braven Regimente mit solchem Ungestüm auf den Feind, dass dieser nicht zuwiderstehen vermochte. Zu gleicher Zeit rückten Mcrvilles Grenadiere, durchdiese Unterstützung von neuem Mutlie entflammt, auf die Fronte der Franzosenlos. Schon begannen die Feinde aus Massi zu fliehen. Da langte eine Brigade der