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allen bedeutenden Treffen rühmlichen Antheil, so zwar, dass ihn Sc. Majestät der Kaiser Franzmit Handbillet aus Freiburg vom 4. Jänner 1S14 mit dem Com m andeurkreuzc, und dieMonarchen von Russland und Preussen mit Orden schmückten; nur seine eigene Regierung wollteWilson’s Verdienste nicht anerkennen, da er sich durch freimüthigen Tadel in Worten undSchriften das Missfallen derselben zugezogen hatte.
Wilson, von Thatendurst getrieben und mit einer feurigen Seele begabt, war nach oin-gctrotenem Frieden überall zu linden, wo es Kampf gab. Im Jahre 1S18 ging er als Freiwilligernach Venezuela, kehrte aber bald von dort zurück, da er sich mit Bolivar nicht vertragenkonnte. Ein Gegner der Regierung im Parlamente, wurde er 1S19 aus der Liste der Armeegestrichen, folgte dann einem Rufe nach Spanien und diente den Cortes gegen die legitime Regie-rung. Indess hatte der Herzog von Angouleme die sogenannte constitutionellc Armee zerstäubt,und Wilson musste bei seiner Rückkehr nach England mit Betriibniss erfahren, dass ihn dieMonarchen von Österreich, Russland und Preussen des Rechtes verlustig erklärten, die auf demSchlachtfelde verdienten Orden fernerhin tragen zu dürfen.
Als König Wilhelm IV. im Juni 1830 den englischen Thron bestieg, ertheilte er ihmbald nach seinem Regierungsantritte den vorigen Rang in der Armee und beförderte ihnzum General-Lieutenant, wobei das Patent auf den 27. Mai 1825 zurückdatirt wurde. Wilsonstarb 1S44 im 67. Lebensjahre.
FkEEMANTLE, Sir Thomas, grossbritannischer Admiral, hatte durch seine thätige Mitwir-kung mit der englischen Flotte zur Befreiung von Istrien im Jahre 1813 und zu den fernerenOperationen des k. Generals Grafen Nugent in Italien entscheidend beigetragon, und sich vor-züglich bei der Einnahme von Triest hervorgethan. Kaiser Franz ernannte ihn durch Hand-billet aus Langres vom 1. Februar 1S14 zum Commandeur, und verlieh ihm im Jahre 1817den österreichischen Freiherrnstand. Freemantle starb im Jahre 1820.
WILHELM I. Friedrich Karl, König von Württemberg, geboren am 27. September1781 zu Lüben in Schlesien, wo sein Vater, der nachmalige König Friedrich I., damals alspreussischer General-Major garnisonirte, verlebte die ersten Jugondjahro mit seinen Altern theils inSchlesien und Finnland, theils in der Schweiz und Holland, bis sein Vater 1790 Ludwigsburg zumbleibenden Wohnsitz erkor und dort die Erziehung des Prinzen dem Dr. Gros anvertraute,während er dieselbe selbst mit grosser Strenge leitete und überwachte.
Der Vater des damaligen Erbprinzen Friedrich, Herzog Friedrich Eugen, hatte 1795 dieRegierung unter sehr schwierigen Verhältnissen angetreten. In Folge der Kriege des deutschenReiches gegen die Franzosen musste die herzogliche Familie 1796 ihre Erhlande verlassen,was sich nach dem Regierungsantritte Herzogs Friedrich (1797) im Jahre 1799 wieder-holte. Während der zweiten Abwesenheit von 1 der Heimath trat der nunmehrige Erbprinz Wil-helm als Freiwilliger in kaiserliche Kriegsdienste bei der Armee des Erzherzogs Johann undfocht mit Auszeichnung in der Schlacht bei Hohenlinden (3. December 1800), schon damalsals 19jähriger Jüngling Beweise von persönlichem Muthe und jener Unerschrockenheit undBeharrlichkeit gebend, welche seine spätere Feldhcrrnlaufbahn begleiteten und ein Grundzugseines Charakters geblieben sind.
Von 1803 —1806 bereiste Wilhelm einen Theil von Deutschland, Italien und Frankreich,hielt sich längere Zeit in Wien und Paris auf, und benützte diese Reisejahre, so wie die darauffolgenden Jahre 1807—1812, welche er theils in Stuttgart, theils im Lustschlossc Scharnhausen