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Cabinette überzeugen, dass die erfochtenen Siege in der Gesinnung der verbündeten Mächteund in ihrem Wunsehe, einen auf festen Grundlagen gesicherten Frieden recht bald hergestelltzu sehen, nichts geändert hatten.
Seit dem Eintreffen der Monarchen am Rhein fanden täglicii Beitritte der deutschenRegierungen zu der grossen Allianz Statt.
Der erste Feldzug der Alliirten war im Sinne der Teplitzer Verabredung als beendetbetrachtet, und man nahm den Operationsplan für den zweiten, dessen Eröffnung der Übergangder verbündeten Heere über den Rhein bilden sollte, in Berathung. Mit der Schweiz warenbereits Verhandlungen eingeleitet, welche dem Lande die Wiederherstellung seiner durch dieMediations-Acte verlornen Selbstständigkeit und für die Zukunft die Wohlthat der Neutralitätunter der Bedingung sicherten, dass für diesesmal der Durchzug der Streitkräfte der Alliirtendurch das Gebiet der Eidgenossenschaft gestattet werde.
Als dieses Zugeständniss gemacht war, erliess der Feldmarschall Fürst von Schwarzen-berg am 21. December aus seinem Hauptquartiere zu Lörrach eine Proclamation, um die Über-einkunft zwischen den Alliirten und der Schweiz zu verkünden, und es ward selbe zugleich durchden Übergang der kaiserlich österreichischen Truppen über den Rhein zwischen Schaffhausenund Basel besiegelt. Am 24. proclamirte die Standes - Commission zu Bern die Aufhebung derMediations-Acte. Am "28. December rückte die österreichische Avantgarde zu Sitten im Walli-serlande und am 30. der General Graf von Bub na in Genf ein.
Die alliirten Monarchen hatten inzwischen ihre Hoflager von Frankfurt nach Freiburg imBreisgau übertragen. Anfänglich äusserte Kaiser Napoleon nach der Ankunft des Baron vonSt. Aign an zu Paris den Wunsch, dass sofort und während der Dauer des Krieges ein Ort zurVereinigung von Bevollmächtigten für eine Friedens-Unterhandlung ausgewählt werde, und dieMonarchen, dem Sinne der sie belebte, getreu, bezeichneten hiezu die Stadt Mannheim. AlleinNapoleon gab dem Unternehmen keine Folge.
Am 1. Tage des Jahres der Entscheidung, 1814, überschritt, dem zu Frankfurt festge-stellten Operationsplane zu Folge, das Centrum der schlesischen Armee unter dem königlichpreussischen Feldmarschall von Blücher den Rhein bei Kaub, während der russische GeneralGraf von St. Priest den Übergang bei Ehrenbreitstein und der General von Wittgensteindenselben bei Rastatt und dem Fort St. Louis bewerkstelligten. Am 3. Jänner hatten österrei-chische Truppen bereits Vesoul, und der königlich bayerische General von Wrede Colmarbesetzt; am 4. langten die Preussen zu Nimwegen an, -nachdem sie das Land zwischen der Maasund der Waal vom Feinde befreit hatten. Am 12. Jänner trafen der Kaiser von Österreich, am13. der Kaiser von Russland und der König von Preussen zu Basel ein. Am letzteren dieser Tageüberschritten die kaiserlich russische Garde und österreichische Truppenmassen die dortigeBrücke; am 16. befand sich bereits das Hauptquartier des Feldmärschalls Blücher zu Nancyund am 18. jenes des Feldmarschalls Fürsten von Schwarzenberg zu Langres. Während desersten Vorrückens der verbündeten Heere auf französischem Boden verweilten die drei Monar-chen und deren Cabinette, zu denen der am 18. Jänner aus London eingelangte königlich gross-britannische erste Staats-Secretiir Lord Castlereagh sich gestellt hatte, zu Basel, von wo siesich nach Langres begaben, um daselbst, den operironden Heeren näher, die militärischen Opera-tionen für den dritten Feldzug festzustellen.
Inzwischen hatte der Kaiser Napoleon an die verbündeten Mächte einen abermaligenAntrag auf die Vereinigung von Bevollmächtigten zur Anknüpfung von Friedens-Verhandlungengerichtet. Auch jetzt, wo sich die Lage so verschieden von der früheren gestaltet hatte, wollten