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sollen rücksichtlieh ihres Besitzstandes wieder in die Lage, in der sie sieh vor den Kriegenin den Jahren 1805 und 1806 befanden, versetzt werden. Von der Vertheilung der von denAlliirten zu besetzenden, dem Kaiser Napoleon unterworfenen Länder soll im Verlaufedes Krieges keine Rede sein. Sie sollen als disponible Gebiete von hiezu berufenen Commis-sären der alliirten Mächte verwaltet und als deren Gemeingut betrachtet werden. Ihre künf-tige Bestimmung soll nach geschlossenem Frieden auf einem Congresse festgesetzt werden,mit Ausnahme derjenigen Gebietstheile, welche von ihren rechtmässigen früheren Besitzernnicht rechtsgültig abgetreten worden waren, und welche alsbald an Letztere zurückzukehrenhätten.
Die vier Mächte verbinden sich, weder in Verhandlung noch in irgend einen Abschluss mitFrankreich anders als gemeinsam sich einzulassen. Die Heere der verbündeten Continental-Mächte bleiben unter dem Commando ihrer eigenen Generale; das Obereommando der Heere derVerbündeten hat der Feldmarschall Fürst von Schwarzenberg zu führen, in dessen Haupt-quartier die Monarchen und ihre Minister während der Dauer des Krieges ebenfalls zu verweilensich entschlossen.
Der Krieg wird nicht in Feldzüge nach Jahren, sondern nach Per io den oingetheilt. Dererste Feldzug beginnt mit dem offensiven Vorgehen der verbündeten Streitkräfte und findet seinEnde am Rhein; der zweite Feldzug endet mit der Erreichung der Culminations-Puncte derVogesen und der Ardennen; der dritte hat mit dem Absteigen in die Ebenen Frankreichs zubeginnen; sein Ziel ist Paris.
Die Verabredung und die Dispositionen zu einem neuen Feldzuge haben erst mit der Been-digung dos zurückgelegten Statt zu finden. Dem am 9. September auf diese Grundlagen abge-schlossenen Vertrage zwischen den Höfen von Österreich, Preussen und Russland traten am3. October England, und im Verlaufe des Monats November die sämmtlichen deutschen Fürsten bei.
Die Eröffnung des ersten Feldzuges ward durch einen am 17. August erlassenen Armee-befehl dos Feldmarschalls Fürsten von Schwarzenberg bezeichnet.
Durch das neue Bündniss erweiterte sich der Kriegsschauplatz vom baltischen bis zum adria-tisehcn Meere, und folgende Truppenaufstellungen hatten Statt.
Auf dem südlichen Theile desselben stand Feldzeugmeistor Baron Hill er mit 60,000Mann an den Grenzen Illyriens gegen den Vicekönig Eugen.
Feldzeugmeister Fürst Reuss hielt mit 42,000 Mann am Inn. Ihm gegenüber stand derbayerische General Graf Wrede mit 20,000 Mann Bayern.
Auf dem nördlichen Operationsfelde stand Feldmarschall Fürst Schwarzenberg mit derböhmischen Armee, 120,000 Mann, hinter den Pässen, welche aus Böhmen durchs Erzgebirgenach Sachsen führen. Mit diesen vereinigte sich noch im August die russisch-preussische Armeeunter Wittgenstein und Kleist, dann die russischen Garden und Reserven 60,000 Mann unterdem russischen General Grafen Barclay de Tolly.
Die schlesische Armee unter General Blücher mit 95,000 Mann Preussen und Russenhielt hinter der Oder, an der durch den Waffenstillstand bestimmten Linie.
Die Nord-Armee unter dem Kronprinzen von Schweden mit 140,000 Mann Russen, Preussenund Schweden war bis gegen Berlin vorgerückt.
General-Lieutenant Wallmoden beobachtete mit 20,000 Mann Engländer und DeutscheHamburg und Lübeck.