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und rettet die Stadt, von derenBesitz der Ausgang desTreffens abhängig, wobei ermehrere Gefangene befreit und den Posten bis am Abend, wo derWaffenstillstandbekannt wird, behauptet. Diese herzhaften und entschlossenen Tliaten wurdengalis mit der Beförderung zum Oberst-Lieutenant und mit der im Capitel vomJahre 1810 erfolgten Ernennung zum Bitter des Maria Theresien-Ordens gelohnt.
Im August 1813 zum Oberst des Infanterie-Regiments Erzherzog Karl,dessen Inhaberswürde ihm auch in der Folge zu Theil wurde, ernannt, zeichnetesichSalis in der Schlacht am Mincio am 8. Februar 1814 durch Tapferkeiterneuert aus. Bei dem Kampfe um Monzambano wurde er mit dem Regimenteund dem ersten Landwehr-Bataillon Kerpen beordert, den Feind durch eineBewegung in seiner rechten Flanke zum Verlassen der vortheilhaften Stellung zunöthigen. Als der feindliche General V er di er den Beginn dieser ihm gefährlichenOperation bemerkte, zog er die Division Fressinet, auf den Höhen vor demBache Olsino aufgestellt, ganz in die Stellung von Monzambano zurück, sich mitdem rechten Flügel an dieses Städtchen lehnend, den gleichnamigen Bach vor sich.Salis rückte nach, erreichte bald die letzten Höhen und es trennte ihn nur nochdie schmale Ebene von Monzambano von der jenseitigen Aufstellung des Feindes.Das 3. Bataillon Kerpen suchte die Verbindung links mit Salis zu erhalten;rechts kämpfte das Regiment Deutschmeister mit ausdauernder Tapferkeit fort.Links führte nun Salis einen Theil seiner Truppen in die Ebene, den anderenTheil Hess er als Reserve auf den Höhen zurück. Der Feind hatte auf den HöhenvonMonzambano seine Geschütze vortheilhaft placirt und richtete aufSalis’ Abthei-lungen ein verheerendes Feuer; eine Verdrängung des Feindes war unter diesenUmständen wohl nicht möglich, doch hielt S alis bis zur anbrechendenNacht stand-haft in der exponirten Stellung aus und schlug mehrere Reiter-Angriffe des F eindes ab.
Auch den Feldzug gegen Murat im Jahre 1815 hatte er an der Spitzeseines Regiments mitgemacht und avancirte im März 1822 zum General-Major.
Bald darnach vertraute ihm Se. Majestät Kaiser Franz das Amt eines Dienst-kämmerers bei dem Kronprinzen Erzherzog Fer clinan d an, in welcher langjähri-gen Stellung der Graf sich die Allerhöchste Zufriedenheit erwarb, welche in derVerleihung des Commancleurkreuzes vom Leopold-Orden Ausdruck fand.Nach der Thronbesteigung Seiner Majestät Kaisers Ferdinand I. wurde Salisschon im Juni 1832 zum Felclmarschall-Lieutenant befördert, ObersthofmeisterSeiner kaiserlichen Hoheit des Erzherzogs Franz Karl. DiesenPosten bekleideteer bis zu seinem am 1. April 1840 zu "Wien erfolgten Ableben.
ROSZNER von Roszenegg, Joseph Freiherr, Feldmarschall-Lieutenant,zu Essegg im Jahre 1774 geboren, war ein Zögling der Neustädter Akademie.
In die Epoche der erschütternden Bewegung, welche in dem letzten Decen-nium des vorigen Jahrhunderts von Frankreich ausging, fällt Ro szner’s Eintritt