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2 (1857)
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die wesentlichsten Dienste geleistet. Der Armeebefehl vom 24. Mai ernannte ihnzum Commandeur, eine Auszeichnung, welche in dieser Ordensclasse nur mithöchst seltener Ausnahme je an Andere als im Range hohe Generale verliehenwar. Während der Schlacht selbst zerschmetterte eine Kanonenkugel ihm dieDegenklinge kurz über dem Stichblatte, wunderbarer Weise ohne andere Folgenals eine Prellung an der Hand. Eine andere zerriss ihm das Pferd unter dem Leibe.

Bei Wagram übernahm Smo la nach Feldmarschall-Lieutenant Rouvr oysVerwundung die oberste Leitung der Artillerie des Heeres und blieb seinem altenRuhme getreu, so auch in dem Treffen bei Znaim.

Während der folgenden Friedensjahre befehligte Smola das Bombardier-Corps. Im April 1813 zum General-Major befördert, erhielt er die Bestimmungals Feldartillerie-Director der Armee in Innerösterreich. Mit Leitung seiner Waffenahm er erfolgreichen Antlieil an den grossem Gefechten in Kärnthen, an der Be-seliiessung des schnell bezwungenen Castells von Trient, an den Gefechten bei SanMartino und an der Schlacht nächst Valeggio. Er erhöhte durch die geleistetenDienste das achtungsvolle Vertrauen, mit welchem ihn Feldmarschall Graf Hein-rich Bellegarde schon aus früherer Zeit beehrte. Vom Kaiser Alexanderwurde er für seinen Antheil an dem europäischen Kampfe mit dem Wladimir-Orden 3. Classe geziert. Die Übernahme der Artillerie des Österreichs Regierungzugefallenen Theiles des ehemaligen Königreiches Italien, die Ausrüstung allerFestungen Ober-Italiens und Dalmatiens bot seinen Kenntnissen ein weites Feld,sich auch nach beendigtem Kriege wesentliche Verdienste zu erwerben. Kaumwaren diese einsichtsvollen Anordnungen zur Durchführung gebracht, als bei Aus-bruch des Feldzuges 1815 die Artillerie-Ausrüstung der nach Süd-Frankreich undUnter-Italien operirenden Heerestheile seine Thätigkeit in Anspruch nahm undihm die besondere Zufriedenheit des commandirenden Generals der Cavallerie BaronFrimont gewann.

Smola, den 29. November 1820 zu Wien verschieden, hatte in 32 Schlach-ten, 3 Belagerungen und der 71 tägigen Vertheidigung von Ehrenbreitstein imKriege, so wie im Frieden durch die Anwendung seiner Erfahrung und wissen-schaftlichen Kenntnisse für die Verbesserung der Einrichtungen seiner Waffe wuch-tige unvergessliche Dienste geleistet. Seine Überzeugung wurde bei dem Entschlüssezur Abschaffung des Regimentsgeschützes und Einführung des Batterie-Systemesberücksichtigt, worauf er die im Jahre 1809 erschienene Geschütz-Exercirvor-schrift auf höhern Befehl verfasste, welche bis in die neuere Zeit Geltung behielt.Von seinen Vorschlägen für die Vervollkommnung des Festungsgeschützes kamdie von ihm entworfene hohe Wall-Laffette im Jahre 1807 zur Einführung. Seinwohlverdienter Nachruhm wird noch lange in dem k. k. Artillerie - Corps fort-leben, welchem er auch ein Hülfsbuch beim ausübenden Dienste im Manuscriptchintcrliess.