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2 (1857)
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869
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äusserto sich diesfalls gegen den Erzherzog Karl, dass sich Smola währendder beiden Blockaden — die erste hatte nur eilf Tage gedauert — rühmlich undmit grossem Nutzen verwenden liess, da er die Absichten des Feindes mitseiner Artillerie auf die zweckmässigste Art zu vereiteln wusste und während derganzen Blockade fast keinen Augenblick die Werke verliess, sondern mit voll-kommenster Einsicht allerorts seine Kanoniere und Bombardiere anciferte undleitete.

In Folge des Friedensschlusses zu Campo Formio kam Smola mit seinerCompagnie nach Prag. Ihre ausgezeichnete Dienstleistung in Ehrenbreitstem hatteihr die- Hochachtung der Generalität in dem Masse erworben, dass der eonmian-dirende General Feldzeugmeister Graf Kolowrat sie bei jeder Gelegenheit, wosie vor ihm ausrückte, mit Abnahme seines Hutes begrüsste und erst nach demVorüberziehen der letzten Abtheilung das Haupt wieder bedeckte.

Im Jahre 1799 vertheidigtc Smola mit seinen Batterien den Übergang überdie Glatt in der Schlacht bei Zürich, focht in den Gefechten nächst dieser Stadtund zeichnete sich vorzüglich bei der Erstürmung von Mannheim am 18. Sep-tember dadurch aus, dass er die Brücke, welche die Verbindung des sich gegenMannheim zurückziehenden feindlichen Corps mit dem linken Rhein-Ufer unter-hielt, zerstörte und dadurch beitrug, dass 2 französische Generale mit 1800 Mannsich kriegsgefangen ergeben mussten. Im folgenden Jahre erlitt er bei Möskirch(5. Mai) eine schwere Fusswunde, konnte jedoch schon an den Treffen bei Nörd-lingen und bei Neuburg (27. Juni) wieder Tlieil nehmen, verlor aber im letzteren,so wie früher bei der Erstürmung von Mannheim, Pferde unter dem Leibe. Alsdie böhmische Legion aufgestcllt wurde, verlieh Erzherzog Karl dem ausgezeich-neten Hauptmann Smola eine Majorsstello (1. December 1800) und das Commandodes vom Leitmeritzer Kreise errichteten Bataillons. Der bald erfolgte Friedens-schluss hinderte diese begeisterte Truppe auf dem Schlachtfelde mitzuwirken, undes erfolgte ihre Auflösung. Smola’s Werth war aber von dem General-Artillerie-Director Feldmarschall Grafen Colloredo so hoch angeschlagen, dass er dessenWiederübersetzung in die Artillerie als eine seltene Ausnahme bevorwortete. Sieerfolgte am 1. Mai 1801.

Den Feldzug des Jahres 1805 machte Smola als Artillerie-Commandant deslinken Flügels der Armee in Italien mit, welcher an dem Tage von Caldiero keinenAnthcil nahm. Im Jahre 1808 zum Oberst-Lieutenant und im März 1809 zum Ober-sten befördert, wurde Smola dem dieFeldartillerie-Direction führenden ErzherzogeMaximilian d’Este beigegeben und vermehrte durch die Tage bei Hausenund Regensburg das Zutrauen des Generalissimus, welches er bei Aspern soglänzend rechtfertigte, dass der Erzherzog in der Relation über diese Schlacht sagte:„Oberst Smola von der Artillerie hat durch seine unermüdete Thätigkeit in derzweckmässigen Verwendung des Geschützes und durch seine bekannte Bravour