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2 (1857)
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849
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bei Pozzolo, in welchem die Österreicher gegen alle Angriffe der Franzosen dasFeld behaupteten.

Nach demLunevillerFricdcn wurde Feldmarschall-Lieutenant II o h e n z o 11 e r nnach Krakau als Divisionär von zwei Cavallerio-Brigaden versetzt, im Herbst 1804zum geheimen Käthe, und im folgenden Sommer zum Militär-Commandanten inWest-Galizien ernannt. Nach dem Unglücke von Ulm befand sich Ilohenzoll er nbei der Heeres-Abtheilung des Feldmarschall-Lieutenants Wer neck, deren Vorhuter befehligte. Von den Franzosen schon umringt, schlich er sich mitten zwischenihren Lagern durch und gelangte glücklich zum Erzherzoge Ferdinan d, währendWerneck sich ergeben musste. Der Prinz hatte noch die Freude, bei Steckenam 5. Dccember 1805 einen wichtigen Vortheil zu erringen, der leider durch dieinzwischen erfolgte Schlacht von Austerlitz seine Wirkung verlor.

Bis 1806 befehligtelloh en z ollem dieDemarcations-Linie längs der böhmi-schen Grenze, und übernahm dann seinen alten Posten in Krakau, den er nur einmalverliess, um bei dem französisch - deutschen Kriege einen Neutralitäts-Cordon zuziehen. Beim Beginne des Feldzuges 1809 übernahm er den Befehl über das dritteArmee-Corps, mit welchem er im April von'hmcn aufbrach und nach Bayern vor-rückte. In dem blutigen Treffen bei Hausen (19. April) bewies der Fürst ausser-ordentliche StandhaftigkeitundBravour und ergriff zu drei verschiedenen Malen eineFahne, umaufdieseWeise die schon erschöpften Bataillone erneuert ins Feuer zu füh-ren. Nach den Gefechten von Regensburg rückte das Corps über Fürth nach dernordwestlichen Grenze Böhmens, wo der Prinz das zweite Armeecorps erhielt. KaiserFranz überreichte ihm am 6.Mai für die persönliche Tapferkeit bei Hause n eigen-händig das Comman deurkr euz. An dem ersten Tage der glorreichen Schlachtvon Aspern verharrte Iloh enz ollem nur von seinem Sohne, dem PrinzenFriedrich Anton, damals Oberlieutenant im Regimente des Vaters, begleitetwährend des siegreichen Kampfes gegen die feindlichen geharnischten Reiter in dervorderen Ecke einer Masse des Regiments Froon vom ersten Treffen. Auch am zwei-ten Schlachttage traf der Hauptangriff denPrinzen, und wurde mit unerschütterlichemIlcldenmuth ausgehalten. Gegen Mittag ging das Corps zur Offensive über, wirktezur Eroberung des an diesem Morgen verloren gegangenen Dorfes Aspern mit, undstützte sich fortan auf dasselbe, bis die Franzosen das Schlachtfeld räumten undnur noch für Deckung ihres Rückzuges nach der Lobau fochten. Erzherzog Karlzollte dem Prinzen die lebhafteste Anerkennung der von ihm bewiesenen Tapferkeit,und in Folge dieses Vertrauens dos Generalissimus crhieltHohcnzollcrnin derblutigen Schlacht bei Wagram die gefährlichste Stelle, das Centrum. In derKriegsgeschichte macht die tapfere Vertheidigung dieser Stellung, namentlich desDorfes Baumersdorf, Epoche. Die Franzosen wagten zuletzt das Dorf gar nichtmehr anzugreifen, und hier stand die Schlacht am längsten. Nach dem Verlustederselben fiel dem Prinzen die unter den Verhältnissen schwierige Aufgabe zu, den

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