Bataillonen, und wies zuletzt die angreifenden 4 französischen Divisionen mit einerum die Hälfte schwächeren Macht zurück. Nachdem er die Festung Pizzighettonemit bedeutenden Vorrätken genommen und den über den Monte Cenere vordrin-genden Feind zurückgeworfen hatte, übernahm er die Belagerung der Citadelle vonMailand. Die Belagerungsarbeiten waren sehr gefährlich, denn die Localitätbedingte, dass man die Laufgräben in Kartätschen - Schussweite führen musste.Dennoch war die Parallele in der dritten Nacht vollendet, mit 68 Geschützen besetztund am andern Tage (24. Mai) übergab der feindliche Befehlshaber den Platz.Ilohenzollern erhielt für diese an Tag gelegte Umsicht die zweite Inhabers-stelle vom Dragoner -Regimente Kronprinz Ferdinand, die er zwei Jahrespäter gegen die erste Inhabersstelle vertauschte, welches nachherige Chevaux-legers-Regiment Ilohenzollern - Ilechingen’s Namen 43 Jahre lang geführthat. Er rückte nun mit seiner Abtheilung nach Modena, um die Belagerung vonMantua zu decken, und als Mac do na ld jetzt von Neapel heranzog, umseine Ver-einigung mit Moreau zu suchen, beschloss der Prinz, den Zug des, obwohl anStreitkräften zehnfach ihm überlegenen französischen Feldherrn durch muthigeGegenwehr zu hemmen. In dem ersten Gefechte (11. Juni) behauptete Ilohen-zollern seine nicht sehr vortheilhafte Stellung. Macdonald hatte die Schwächedes Gegners kennen gelernt, und erneuerte daher am nächsten Tage den Angriffmit allen Kräften. Zu siegen war den Österreichern nicht möglich; ihre Aufgabe warerfüllt, wenn sie ihre Gegner so lange als möglich aufhielten. Das tliat denn auchder Prinz nach Kräften Nachdem er im freien Felde so lange als möglich ausge-halten, warf er sich nach Modena und schlug sich hier noch bis zum Abend. Seinganzer Verlust bestand in etwa 1000 Todten oder Verwundeten und 1100 Ver-missten; die Feinde schlugen ihren Verlust auf 2000 Todte und über 2000 Ge-fangene an. Auch den schwierigen Rückzug führte General Ilohenzollernohne Verlust aus. Die Folge seines heldenmüthigen Widerstandes war, dass dieverbündeten Feldherren Zeit gewannen sich zu vereinigen und Moreau undMacdonald getrennt zu schlagen. Bald darauf zum Feldmarschall-Lieutenanternannt, wurde Hohenzollern gegen Soult nach den Alpen beordert, wo derwichtigste Gebirgspass, die Bocchetta, in den Händen der Franzosen war, dieihn stark befestigt und mit 3 Bataillonen besetzt hatten. Ungeachtet der natür-lichen und künstlichen Hindernisse erstürmten Hohenzollern’s Truppen imApril 1800 die sieben Verschanzungen des Feindes in drei Stunden; die darinbefindlichen 3 Bataillone wurden theils gefangen, theils getödtet; der Sieg warmit dem Blute von 800 Österreichern erkauft worden. Die Belagerung Genua’swar nun gesicherter als zuvor, und am 4. Juni mussten die Franzosen diese Stadtübergeben. Der rastlos thätige General besetzte Genua, und wurde mit derSorge für die Stadt und deren Ufergebiet betraut. Nach der Räumung dieses Platzeswieder mit dem Hauptheere vereinigt, leitete er später (25. December) das Gefecht
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