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fallen, bis es dem Rittmeister Püspöky gelingt, mit seinem Flügel in die feind-liche Masse einzudringen. Die Vordersten werden von den Husaren lierabgeliauen,die Nachfolgenden wollen umkehren, was ihnen jedoch wegen des Nachdrangesder Hintersten, welche Merlin selbst vorzutreiben sucht, nicht gelingt. Dabemeistern sich Schrecken und Verwirrung des überraschten Feindes. Die bravenHusaren benützen dies, ihre guten Säbel mit mächtigem Erfolge gebrauchend.Die meisten Franzosen springen vom Pferde und suchen sich in den längs derChaussee laufenden Gräben zu retten. In wenigen Augenblicken ist der Bodeneine Miglie weit mit Todten und Verwundeten bedeckt; 9 Officiere, 53 Mannund 300 Pferde fallen als Gefangene in die Hände der Sieger, die am 14., mitLorbcrn reich geschmückt, bei Romans zum Rog'imente stossen. RittmeisterKakony i, der Held des Tages, erhielt für diese heroische That das Ritterkreuz.Ein Wachtmeister und 1 Gemeiner die goldene, 5 Soldaten die silberne Tapfer-keits-Medaille. Cadet Szabd ward zum Officier befördert. Alle hatten mit dergrössten Aufopferung gefochten. Kein Verwundeter, .wenn ihm auch die Grösseder erhaltenen Blessur kampfunfähig machte, war aus den Reihen seiner fechten-den Brüder gewichen. Selbst der feindliche Heerführer Massena liess diesertapferen That die schönste Anerkennung widerfahren, indem er den nächstenTag nach diesem Ereignisse einen Brief an den Regiments - Commandanten OberstBaron Szörenyi schrieb, worin er für die gute Behandlung seiner gefangenenund blessirten Officiere, die auf ihr Ehrenwort entlassen wurden, den verbind-lichsten Dank ausdrückte und die Versicherung gab, dass er durch einen Armee-befehl das österreichische 5. Husaren-Regiment als ein Muster der Tapferkeit,Mannszucht und aller Kriegertugenden seinen Truppen zur Nachahmung empfoh-len habe.
Kakonyi avancirte im Februar 1808 zum Major im Regimente, und bewiesim Feldzuge 1809 aufs Neue seine beispiellose Tapferkeit. In der Schlacht beiSa eile (16. April) kämpfteer mit der ihm eigenen Bravour und setzte sich denGefahren so sehr aus, dass er mit vielen Wunden bedeckt in G efangenschaft gerietb.Den 1. Jänner 1813 verliess K akonyi als Oberst-Lieutenant die activen Dienste;er hatte dem Vaterlande 32 Jahre mit Ruhm gedient und war kurze Zeit vor seinemTode im Jahre 1826 in den Freiherrnstand erhoben worden.
RÖKAN, Ludwi g Vic tor, Meriadek, Fürst von, Prinz von Guemence,Herzog zu B o u i 11 o n und M o n t b a z an, Chef des Hauses Rohan, Feldmarschall-Lieutenant, Inhaber des 21. Infanterie-Regiments, geboren zu Versailles am 20. Juli1 766, ebenbürtig dem Prinzen Karl Ro han an kriegerischen Tugenden, und ihnvielleicht an Tapferkeit übertreffend. Ehe dieser unternehmende Fürst im October1794 als Oberst bei dem leichten Bataillon seines Bruders Karl in kaiserlicheDienste getreten war, hatte er schon in der französischen Marine durch 13 Jahre,
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