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2 (1857)
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aus und wurde im Juni 1798 in das neu errichtete 5. Husaren-Regiment als Ritt-meister eingetheilt.

Im Feldzuge 1799 bei der Armee in Italien tliätig, nahm Kakonyi an allengrösseren Unternehmungen Theil, namentlich als Feldmarschall-Lieutenant PrinzIlohenzollern an der Bormida hei Alessandria im November sich festge-setzt hatte. Das Regiment bezog die Vorposten von der Scrivia bis an die Orba.Major Stcingruber erhielt hier am 6. Deceinber den Auftrag, mit der Oberst-Lieutenants ersten Schwadron, dem Mu n k a c s yschen leichten Bataillon und einerKanone Nachmittags vorzurücken und den Feind von Pasturana zu vertreiben.Er schickte den Rittmeister Kakonyi mit einem Flügel Husaren und 80 MannInfanterie in das Thal der Lemma, um die Anhöhen von Franca Villa zu gewin-nen und von da weiter bis Pasturana vorzudringen. Major Steingrub er sprengtemit seiner von Oberlieutenant Vetter geführten Avantgarde die feindliche Vorposten-kette und nahm Pasturana, während Kakonyi die Franzosen allenthalben ver-drängte und die linke Flanke gewann. Das mit Umsicht geleitete und entschlossenvollzogene Manoeuvre gelang vollkommen, und der Feind musste sich über Novinach Fossarolo zurückziehen.

Auf dem Rückzuge unserer Armee nach der Schlacht von C al dier o im Jahre1805 war das Regiment bei der Nachhut eingetheilt. Als sich das Heer am11. November hinter Codroipo aufstellte, versah Kakonyi mit einer Divisiondie Vorposten. Tages darauf breitete sich der Feind auf dem rechten Flügel beider über den Tagliamento geschlagenen hölzernen Brücke über San V i t o gegenSpilbergo der Art aus, dass er unsere bereits im Gefechte engagirten Truppenzu überflügeln Miene machte. Kakonyi, dessen Divisionen die Ortschaften Bel-grado, Stracis, Bugnis und Pieve nächst dem Tagliamento besetzt hielten, liess dieseStellungen durch kleine Picjuets markiren und rückte mit dem Reste gegen San Vitovor, um die vordringenden feindlichen Abtheilungen einzeln anzugreifen und zuschlagen. Der Erfolg war ein sehr günstiger. Der Feind wurde von San Vito aufseine Haupttruppe geworfen und unterliess die beabsichtigte Überflügelung.

Am 13. setzte sich die Armee über Palmanuova und Gonarso gegen Cormonsin Bewegung; Kakonyi blieb in Gonarso. Plötzlich sieht sich der auf demäussersten Posten stehende Corporal Borhy von dem Vortrabe einer 800 Mannstarken feindlichen Reitertruppe angegriffen. Muthighält der Brave sich so lange, bisKakonyi seine noch 65 Mann zählende Schwadron sammelt und durch eine kräf-tige Anrede zum Kampfe auf Leben und Tod befeuert. In vier gleichen Zügen stelltKako nyi seine Leute auf der Strasse schachbrettförmig auf, der unter dem franzö-sischen General Merlin vorrückenden Cavalleriemassektihn die Stirne bietend. Mitseltener Bravour attaquiren jetzt diese kleinen Abtheilungen den fünfzehnfachüberlegenen Gegner, und so oft eine weichen muss, erneuert die hinter ihrzunächst stehende den Angriff. Eilfmal wird auf diese Weise der Feind ange-