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commandirto von tiefeingreifenden Folgen. Seine Trappen zählten 8 Infanterie-Regimenter, 5 Bataillone Grenzer und 8 Schwadronen Husaren. Sie hatten unterSimbschen’s Leitung die ausgedehnten Verschanzungcn in der Stellung heiCaldiero von Belfiore di Porcile bis Illasi erbaut, und wurden durch mehr alseinen Monat mit der Lage der Position so gründlich vertraut gemacht, dass sie beieintretender Vertheidigung alle Vortheile des Terrains zu benützen verstanden,und jeder Abtheilungs-Commandant über seine Obliegenheit vollkommen unter-richtet war. Diese aus mehreren geschlossenen Redouten, Flesclien und Laufgräbenxrebildete Stellung wurde dem Feldmarschall-Lieutenant Simb sehen von demFlügel-Commandanten der Armee General der Cavalleric Grafen Belle gar de am28. October zur Vertheidigung anvertraut und durch vier Tage mit einer so helden-müthigen Ausdauer behauptet, dass Erzherzog Karl in der Relation vom 17. No-vember dem Feldmarschall-Lieutcnant und seinen Truppen für die bewieseneTapfer-keit das höchste Lob zollte. Abgesehen von dieser Würdigung der Verdienste imAllgemeinen, hatte sich Simbseben auch durch persönliche Thaten ganz vor-züglich hervorgethan. Während des Sturmes der Franzosen am 30. October gegendie Höhen von Colognola alta, der anfänglich gegen die Redouten Nr. 11 und12 gerichtet war, befand sich Simbschen in der ersteren, welche die FranzosenmitHauhitzgranaten bewarfen, und traf so zweckmässige Anstalten, dass die wieder-holten Angriffe der bis an die Laufgräben vorgedrungenen Feinde vereitelt undsie gezwungen wurden, von da abzulenken und sich gegen die Kirche und denauf einer Anhöhe stehenden Ort Colognola alta zu wenden, welcher der Schlüsselder Position war, jedoch wegen Kürze der Zeit noch nicht mit Vertheidigungs-werken versehen werden konnte. Die Franzosen (General Molitor an der Spitzedes 60. Infanterie-Regiments, unterstützt von dem 5. und 23. Regimente) began-nen schon mit grosser Übermacht die mit Bäumen und Weingärten bedeckteHöhe zu erklimmen; da eilte Simbschen zur Kirche des Ortes, also zu jenemPuncto, der von der grössten Gefahr bedroht war und durch dessen Verlust dieganze Stellung durchbrochen werden konnte. Die Tete der feindlichen Sturm-colonne war bei seiner Ankunft nur mehr zehn Schritte von ihm und von derCrcte der Anhöhe entfernt, die Gefahr gross; da liess Simbschen durch die beider Kirche wieder ralliirte Division von Karl Schröder-Infanterie und durcheine im Garten des Grafen Peverelli schon früher aufgestellte Division vonIIohenlohe-Bartenstein-Infanterie die ungestümen Feinde mit dem Bajonete angrei-fen und über den Berg hinabwerfen, gleichzeitig aber die Reserve-Bataillone vonSztäray und Splenyi herbeiholen, eine Division des ersteren Regiments vordie Kirche gegen die Front, und die andere in die linke Flanke der feindlichenMasse durch den bei Casa Peverelli abwärts führenden Weg aufstellen, das Batail-lon Spien yi in die rechte Flanke und im Rücken des Feindes detachiren, endlichdie drei Bataillone Splenyi, Schröder und Ho henl o h e-B arte nstein aus
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