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-vvar bei Civalart der Fall, dem das Capitol einstimmig das Ritterkreuz zuzu-erkennen sich verpflichtet sah.
Im Jahre 1809 commandirte Civalart als General-Major eine Infanterie-Brigade bei dem 7. Armee - Corps in Polen, und kämpfte bei Rasczyn; im Juli
1812 zum Feldmarschall-Lieutenant befördert, erhielt Graf Civalart im Jahre
1813 das Commando einer Division im Cavallerie-Reserve-Corps unter Feld-marschall-Lieutenant Graf Nos titz, und entwickelte in der Schlacht bei Leipzigund bei der Verfolgung der Franzosen die oft bewährte Einsicht und Thätigkeit, sodass er in der Relation angerühmt wurde. Seine Leistungen im Laufe dieser welt-erschütternden Vorgänge wurden nach dem Pariser Frieden vom Könige von Preus-sen mit dem rothen Adler-Orden 1. Classe gewiirdiget.
Feldmarschall-Lieutenant Civalart wurde in der eingetretenen Friedens-epoche zu mehrfältigen ehrenvollen Stellungen berufen; so im Jahre 1829 zumStellvertreter des Commandirenden in Ungarn und im März 1831, bereits zumGeneral der Cavallerie befördert, zum Capitän der Trabanten-Leibgardo und Ilof-burgwache; nach dem Ableben des regierenden Herzogs zu Sachsen-Coburg wurdeCivalart im Jänner 1844 erster Inhaber des 1. Uhlanen-Regiments, und bei seinemÜbertritte in denRuhestand (Februar 1851) mit dem Grosskreuze desLeopold-Ordens ausgezeichnet.
SÜCK, Jakob von, Oberst, war zu Neustadt an der Hardt in der Pfalz 1764geboren. Bis zum Ausbruche der französischen Revolution diente er 10 Jahre beiSaxe-Husaren, wurde im Februar 1793 als Oberlieutenant in österreichischeDienste übernommen und im Juni 1798 als Rittmeister in das 6. Chevauxlegers-Regiment eingctheilt. Diese neu errichtete Truppe -war als 13. Dragoner-Regimentbekannt, und schon 1799 bei der Armee in Deutschland unter Feldmarschall-Lieutenant Sztäray mit Erfolg verwendet worden. Dem thatenlustigen Ritt-meister Sück bot schon dieser Feldzug manche Gelegenheit zur Auszeichnung.So überfiel er am 16. Mai das dritte französische Husaren-Regiment im Lager beiLeimen, unweit Heidelberg, tödtete gegen 100 Mann, zersprengte den Rest,machte mehrere Gefangene und erbeutete 60 Pferde. Im Gefechte bei Bittigheim(3. November) zeichnete er sich durch eine glänzende Attaque auf des Feindeslinken Flügel aus und machte 80 Gefangene, Im folgenden Jahre überfiel Sück imVereine mit Rittmeister Horvath von Vecsey-Husaren die Stadt Wangen am19. Juni, hob einen feindlichen Courier auf und machte reiche Beute.
Bei dem Angriffe der Franzosen auf Ulm am 11. October 1805 stand Sück mitder Oberst-Lieutenants-Division, einer Compagnie Tiroler-Jäger und einer halbenBatterie vor Haslach auf der Strasse von Albek gegen Elchingen auf Vorposten,als der französische General Ncy mit drei Divisionen gerade auf diesen Punct denlebhaftesten Angriff unternommen hatte. Ohne einen Verlust zu erleiden zog sich