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dende Schlacht das Ende des Krieges herbeizuführen. Am 25. November traf der Grossfürst (Kon-stantin mit den Garden, 10,000 Mann und 3000 Pferde stark , ein. Der Erzherzog Ferdinandund General Merveldt sollten durch Bewegungen gegen des Feindes Flanken und Bedrohungseiner Verbindungen mit Wien den Angriff des Heeres unterstützen. Diese Fliigelcorps standen durchParteigänger mit dem Hauptheere in Verbindung. Der an der March streifende österreichischeMajor Scheither hatte ein bedeutendes feindliches Streifcorps in Gaya überfallen und war Meisterjener Gegenden geblieben.
Am 27. November verliess das alliirte Heer die Stellung von Olschan in fünf Colonnen.Dicht an dasselbe hielt sich Bagration’s Vorhut, um dem Feinde den Aufbruch nicht vor derZeit zu verrathen. Aus gleicher Ursache blieb der linke Flügel versagt, damit der Feind dort,durch das offene Land begünstigt, die Bewegung des Heeres nicht entdecken könne. Am andernTage entspann sich ein für die Verbündeten vortheilhaft ausgehendes Avantgarden - Gefecht beiRausnitz, das gegen Abend von den Franzosen geräumt wurde, worauf die Vorpostenkette sichvor dem Orte aufstellte. Kienmayer wendete sich nun mit seiner Vorhut nach Drasowitz, umden linken Flügel zu decken, und setzte sich mit Bagration in Verbindung. Die fünf Colon-nen verfolgten unterdessen ihre Bewegung; ihre Vorhut ging bis Kuscherau vor, und setzte sichmit Kienmayer bei Drasowitz in Verbindung. Das Hauptquartier mit den Garden, kam nachWischau. Bei Annäherung des verbündeten Heeres am 28. verliessen die französischen Truppenihre Cantonirungs-Quartiere. Soult’s Corps zog sich bei Austerlitz zusammen. Bis jetzt hattedas verbündete Heer seinen linken Flügel versagt, und seinen rechten, diesen an das Gebirgelehnend, vorgeschoben. Der Rückzug des Feindes gegen Brünn liess nun vermuthen, dass erentweder diese Stadt ohne Schlacht räumen, oder letztere in der Ebene zwischen Turas undLatani annehmen werde. In Wischau wurde also der Entschluss gefasst, ihn auf seinem rech-ten Flügel zu umgehen, indem man den eigenen rechten versagte. Am 29. machte das Heereine Flankenbewegung, um nach dem veränderten Plane die neue Schlachtordnung zu gewinnen.Die Vorhut sollte ihre Vorposten in dem Verhältnisse vorschieben, als der Feind zurückweichenwürde. Letzterer verliess nach und nach die Höhen hinter Rausnitz und Austerlitz. DieserOrt wurde von Kienmayer besetzt, und Bagration schob seine Vorposten gegen Posorsitz.General Stutterheim stand bei Butscliowitz. Das Hauptquartier kam nach Pawlowitz. DieGarden standen auf den Höhen von Boskuweck. Der Feind versammelte an diesem Tage seineStreitkräfte zwischen Turas und Brünn, und hielt die Dörfer Menitz, Tettnitz, Sokolnitz, Kobel-nitz und Schlapanitz stark besetzt, womit er seine Fronte deckte. Seine Vorhut dehnte er vonAujezd über die Höhen bei Pratzen gegen Blasowitz und Krug aus. Bernadotte, von Na-poleon abgerufen, verliess mit seinem Corps Iglau und eilte gegen Brünn, wo sich der grosseKampf vorbereitete, der am 2. Deeember mit der Schlacht bei Austerlitz den Ausgang desFeldzuges entschied.
Während hier Napoleon den entscheidenden Sieg davontrug, hatte Erzherzog Ferdi-nand über Wrede am 5. Deeember bei Stecken und Deutschbrod bedeutende Vortheile er-fochten und war in dessen Verfolgung nach Mähren über Iglau vorgedrungen.
Die russisch-österreichische Armee zog sich nach der Niederlage bei Austerlitz an dieMarch zurück. Am 6. Deeember wurde Waffenstillstand geschlossen, am 7. zu Nikolsburg dieFriedensunterhandlungen zwischen Österreich und Frankreich begonnen. Die Russen marschirtendurch Schlesien in ihr Vaterland zurück. Am 26. Deeember wurde zu Press bürg der Friedeunterzeichnet. Österreich trat Venedig, Dalmatien, Tirol und seine deutschen Vorlande ab underhielt dafür Salzburg und Berchtesgaden. Der Grossherzog von Toscana wurde für diese beiden
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