Druckschrift 
3,2 (1828)
Entstehung
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1219
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Rauch und Rufs.

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Aus dem Decoct von Rufs wird durch Bleizucker dasBrandharz abgeschieden, die Flüssigkeit abfihrirt, durchvorsichtiges Zusetzen von Schwefelsäure das Bleioxyd dar-aus gefällt, im Wasserbade zum Extrakt verdampft, mitetwas warmem Wasser zur Honigconsistenz angerührt, unddarauf gerade so viel Weingeist zugesetzt, als nöthig seinkann, um den Gyps unauflöslich zu machen. Dann wilddie Flüssigkeit fdtrirt und mit Alkohol vermischt, welcherdas Brandextrakt niederschlägt und essigsaure Salze, undvermuthlich auch eine Portion in Alkohol löslichen Brand-extraktes aufgelöst behält, von denen der Niederschlagmit Alkohol ausgewaschen wird. Der so abgeschiedeneStoff hat folgende Eigenschaften: er löst sich in Wassermit gelbbrauner Farbe auf, und bleibt nach dem Abdam-pfen in durchsichtigen, gelbbraunen Schuppen zurück. Erbesitzt wenig Geschmack, röthet undeutlich Lackmus, blähtsich beim Erhitzen auf, brennt mit dem Geruch nach ge-brannten Thierstoffen, und giebt bei der Destillation vielbrenzliches Oel und eine wenig gefärbte, nach Ammoniakriechende Flüssigkeit. Seine Auflösung in Wasser wirdvon Bleiessig und von Galläpfelinfusion gefällt; von schwe-felsaurem Eisenoxyd wird sie schwarzbraun, ohne gefälltzu werden. Nach ßraconnot macht dieser Stoff - vomGewicht des Rufses aus.

Der in kochendem Wasser nicht lösliche Theil vomRufs besteht theils aus, durchs Kochen in Moder umge-wandeltem Brandharz, theils aus Brandharz in unlöslicherVerbindung mit Kalkerde, gemengt mit unlöslichen Sal-zen aus der Asche, mit Kohle und Kieselerde. Alkalizieht den Moder aus, der sich nachher durch eine Säureausfällen läfst, durch Glühen wird die Kohle zerstört,und es bleiben die rein unorganischen Bestandteile derAsche zurück, oder umgekehrt, man zieht diese durchSäuren aus, wodurch die Kohle und etwas Kieselerde Zu-rückbleiben.

Das Resultat von Braconnots Analysen ist fol-gendes :