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Flüchtige Brandüle,
zenfarbcn, verbindet sieb nicht mit Alkalien, und wird nichtdavon verändert, eben so auch nicht von Salzsäure. MitSalpetersäure giebt sie Blausäure, und mit Schwefelsäureverbindet sie sich begierig, ohne alle Entwickelung vonschweflichter Säure. Diese Flüssigkeit ist ein Gemengevon mehreren flüchtigen Oelen, die sich in ihren äufserenEigenschaften, in der Brennbarkeit und in der leuchten-
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den, rufsenden Flamme, womit sie verbrennen, einanderähnlich sind; sie können aber von einander getrennt wei-den, wiewohl nur unvollkommen, durch die ungleichenTemperaturen, wobei sie sich verflüchtigen. Wird dieFlüssigkeit in dem Augenblicke, wo sie, bei einer Pres-sion von 30 bis 20 Atmosphären im Pieservoir, ausfliefsl,in einem Destillationsapparat mit Vorlage aufgesammelt,bis zu —18° abgekühlt, und dann bei der Wärme derHand destillirt, so geht ein Tbeil der aufgesammeltenFlüssigkeit bei dieser Temperatur über und condensirtsich in der abgekühlten Vorlage. Hat man den Apparatdurch eine Gasleitungsröhre mit der Quecksilberwannein Verbindung gesetzt, so bekommt man eine sehr unbe-deutende Portion davon in Gasform. Erwärmt man dieseFlüssigkeit in einem Wasserbade, so fängt sie bei -j-15°,5an zu kochen, und während des Kochens steigL der Koch-punkt beständig, so dafs er, ehe noch T 's 'von der Flüs-sigkeit iiberdestillirt ist, bis zu -j-3S° gestiegen ist. Ersteigt dann noch höher und kommt bis zu -J-120 0 , ehenoch alles iiberdestillirt ist. Bei diesen Versuchen bliebder Kochpunkt am längsten zwischen -J-S0° und S7° un-verändert, so dafs diefs einige Hoffnung gab, dafs sichin den Destillationsproducten zwischen diesen Kochpunk-ten eine bestimmte Verbindung besonders erhalten liefse,und durch beharrliche Bemühungen gelang es Faraday,von den übrigen drei besondere Verbindungen abzuschei-den, nämlich;
1. Kohlenwasserstoff (Faraday nennt ihn Bi-carburet von Hydrogen). Diese Substanz wurde er-halten, als das Destillationsproduct, bei ungefähr —J— S5 0Kochpunkt, für sich aufgesammelt und bis zu —1S° ab-