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Gas von fetten Oelen.
Ein in Manchester bereitetes, schlechteres Gas hatte 0,758spec. Gewicht, wurde von Chlor um 0,225 vermindert,brauchte 2,20 Sauerstoffgas, und gab 1,3 Kohlensäure. Dasnach der Condensaiion mit Chlor übrig bleibende Gashatte 0,010 spec. Gewicht, brauchte 1,45 Sauerstoffgas,und gab 0,85 Kohlensäuregas. Man hat viele Versuchegemacht, den "VVerth des Oelgases als Erleuchtungsmittelsmit dem des Steinkohlengases zu vergleichen, und dieAngaben hierüber sind erstaunlich ungleich; die Ursachedavon liegt indessen zum Theil in der Verschiedenheit derGasproben, und theils in der Ungleichheit der Ver'bren-nungsweise. Das rechte Maas ist die Condensation, welcheChlorgas damit in einem vor’m Zutritt des Lichts geschütz-ten Gefälse bewirkt, wo sich immer der relative Werth desGases, als Erleuchtungsmittels, wie die Gröfse dieser Con-densation verhält. Im Allgemeinen giebt Oelgas 2 bis 2imal mehr Licht, als ein gleiches Volum Steinkohlengas.
Durch eine sehr gute Untersuchung von Christisonund Turner ist ausgemittelt worden, dafs die Formund Area der Flamme einen so wesentlichen Einflufs aufihr Leuchtvermögen hat, dafs, bei gleichem Verbrauch vonGas, die Quantität des Lichts zwischen 1 und 0 variirenkann. Diels läfst sich durch einen einfachen Versuch er-weisen. An einer Argandschen Lampe stellt man dasGlas so, dafs die Flamme die gröfstmögliche Intensitätbekommt. Sie nimmt hierbei an Gröfse ab und gewinntan Glanz. Vermindert man nun mit dem Finger unterder Central-Oeffnung den Luftzug, so erhöht sich dieFlamme und brennt weniger lebhaft. Stellt man sich zu-gleich mit dem Bücken nach der Lampe gekehrt, so siehtman das Zimmer stärker erleuchtet. Die Erleuchtungwird, nach ihren Versuchen, am stärksten, wenn zu demGas gerade so viel Luft kommt, als zu seiner Verbren-nung erforderlich ist, und daher nimmt die Flamme,wenn Gas in einer Argandschen Vorrichtung verbrennt,an Länge und Leuchtvermögen in dem Grade zu, als derLuftzug vermindert wird, bis endlich der oberste Theilder Flamme braun zu brennen und zusammenzugehen an-
fängt,