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3,2 (1828)
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Saures Brandharz.

schiedene Eigenschaften, welche einen dem Brandharzbeigemengten Körper anzudeuten scheinen, der vielleichtnicht durch die Einwirkung des Alkali’s auf das Harzhervorgebracht ist. Er macht einen geringen Theil des-selben aus. Die Lösung ist braungelb nnd giebt einendunkelbraunen Niederschlag mit Säuren. Die filtrirte,saure Flüssigkeit ist sehr braun, und giebt beim Verdun-sten einen braunen pulverförmigen Niederschlag von glei-cher Natur mit dem auf dem Filtrum gebliebenen. Die-ser löst sich bedeutend beim Auswaschen, und das Ge-löste trübt die zuvor durchgegangene Flüssigkeit. Kochtman den Niederschlag nach dem Waschen, so löst sichsehr viel von ihm auf, und er giebt eine braungelbeAuflösung, welche stark auf freie Säure reagirt und dieseEigenschaft auch nach dem Eintrocknen behält. Dietrockne Masse ist braun, läl’st sich leicht zu Pulver zer-reiben, schmeckt bitter, löst sich schwer in kaltem Was-ser, aber leicht in concentrirter Essigsäure, mit der siekeinen pechähnlichen Stoff giebt, und aus welcher siezum Theil durch Wasser gefällt wird. Er wird vomkaustischen Ammoniak gelöst, und nacli dem Eintrocknenzieht W'asser daraus eine gelbe Verbindung, welche auffreie Säure reagirt. Der Theil von dem auf dem Fil-trum Gebliebenen, welcher nicht beim Kochen gelöstwird, ist harzähnlich und zusammengebacken, und reagirtnur schwach auf Säure.

Wenn das durch Lösung in Alkohol gereinigte Brand-harz mit kaustischem Ammoniak behandelt wird, so löstes sich nur partiell, und das Ammoniak läfst einen brau-nen pulverförmigen Stoff ungelöst zurück. Wenn dieammoniakalische Lösung, welche den kleinsten Theil derMasse des Brandharzes enthält, bei -f- 60 ° zur Trockneverdunstet wird, so bleibt eine braune, durchscheinendeMasse zurück, aus welcher Wasser, mit Zurücklassungeines braunen Pulvers, eine neutrale braungelbe Verbin-dung auszieht, die den Körper zu enthalten scheint, wel-cher im Natronsalz vom Alkohol ungelöst bleibt.

Das im Ammoniak Ungelöste wird meist vom koh-