890 Fiicinuskernc. Himhceri
en. Hollunderb. Roggen.
Unreife.
Reife,
Aepfelsäure
1,S0
2,41
Citronensäure
0,12
0,31
Kalk
0,24
0,29
Pflanzenfaser, die Kerne mit
inbegriffen 8,45
8,01
Wasser
86,41
81,10
Ricinus communis. Die Ricinuskerne sind von
Geiger untersucht. Er fand auf 69,09 Tlieile Kerne,23,82 Theile Schale. Diese Quantität von Schale enthält:braunes, fast geschmackloses Harz, mit etwas bitterem Ex-trakt, 1,91, Gummi 1,91, Pflanzenfaser 20,00. Die Kerneenthalten auf 69,09 Theile: fettes Oel (pag. 398.) 46,19,Gummi 2,40, Pflanzeneiweifs 0,5, Stärke mit Pflanzenfaser20,0, Wasser 7,09. — Bei dieser Analyse kann man be-merken, dafs die Ricinuskerne mit Wasser Pflanzenmilchgeben, dafs diese Pflanzeneiweifs oder einen anderen ihmentsprechenden Körper voraussetzt, welcher die Milchkü-gelchen bildet, der aber bei der Analyse fehlt. Manbraucht, nach Soubeiran, nur eine Emulsion von gelindeund kalt ausgeprefsten Kernen zu machen, sie durch Ko-chen zu coaguliren, und das Oel durch Alkohol auszuzie-hen, um eine bedeutende Portion Pflanzeneiweifs zu be-kommen. Dasselbe scheint beiGeiger’s Analyse in coa-gulirtem Zustand zu der Pflanzenfaser gerechnet zu sein.
Rubus chamaemorus u. idaeus. Nach Scheeleenthalten die Moltebeeren und Himbeeren Aepfelsäure undCitronensäure ungefähr in gleicher Menge. Ihre übrigenBestandtheile sind: Zucker, Gummi, Pflanzeneiweifs, Gal-lertsäure, einige Salze von Kalk und Kali, und Wasser.
Sambucus nigra. Die Hollunderbeeren enthalten,nach Scheele, Aepfelsäure, ohne Einmengung von Ci-tronensäure; aufserdem Zucker, Gummi, den unbekann-ten, schweifstreibenden Bestandteil der Blüthen, und einenrothen Farbstoff, der von Alkali blau, und von noch mehrgrün wird.
Secale cereale. Nach der Analyse von Einhofbesteht der Roggen aus: Saamenhülse 24,2, Mehl 65,6,Wasser 10,2. In dem Mehle fand er: Stärke 61,07, Pflan-zen-