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3,2 (1828)
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Acplel und Birnen.

Zu diesen Bestandteilen ist nocli Gallertsäure undäpfelsaures Kali, in nicht unbedeutender Menge, zu rech-nen, welches die Ursache ist, dafs nach dem Genüssez. B. von Kirschen, der Urin, nach der Bemerkung vonWohl er, alkalisch wird. — Früchte, die wohl näheruntersucht zu werden verdienten, sind: die Beeren vonPrunus Padus und P. spinosa (Schlehen), wegen ihresgrofsen Gerbstoffgehalts, neben den übrigen BestandLheilender Prunusarten. Die Beeren vom ersteren enthalten, nachScheele, Citronensäure, fast ohne Aepfelsäure.

Pyrus Cydonia. Ueber den Schleim der Quitten-kerne siehe p. 324. Sie sind im Uebrigen nicht analysirt.

Pyrus communis und Malus. Die Aepfel undBirnen sind ebenfalls von Berard analysirt. Sie enthal-ten ganz dieselben Bestandtheile, wie die eben erwähn-ten Prunusarten. Folgendes ist die Angabe von einer ver-gleichenden Untersuchung von reifen Birnen, wobei dieZahlen in der ersten Columne Jur die frisch gebrocheneFrucht, und in der zweiten für eine gilt, die schon einigeZeit gelegen und dabei, durch Umwandlung des Sauer-stoffgases der Luft in Kohlensäuregas, 0,77 Procent Koh-lenstoff verloren hat; die dritte enthält das Resultat voneiner sogenannten morschen, d. b. braun, nmsartig gewor-denen Birn von derselben Art, die von 100 Theilen anGewicht bis zu 76,85 abgenommen hatte, was die analy-

sirte Quantität beträgt.Bestandtheile.

Reif u. frisch.

Aufbewahrt.

Morsch,

Harziges Blattgrün

0,08

0,01

0,04

Zucker

6,45

11,52

8,77

Gummi

3,17

2,07

2,62

Pflanzenfaser

3,80

2,19

1,85

Pflanzeneiweifs

0,0S

0,21

0,23

Aepfelsäure

0,11

0,08

0,61

Kalk

0,03

0,04

Spur

Wasser

86,28

83,88

62,72

Nach einer Angabe sollen die Aepfel und Birnen Stärkeenthalten; aber kein Theil davon giebt mit Jod Blau. —Die Ursache des verschiedenen Geschmacks der Früchte