Opium
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säure nnd Kohlensäure besteht, lind etwas Chlornatrimnenihält. Der Weihrauch besteht, nach ßraconnot, aus56 Harz, 5 flüchtigem Oel und 30 Gummi. Nach Pfadenihält er 53 Harz und 47 Gummi. Das flüchtige Oelist blafsgelb und riecht nach Citronen. Das Harz istrothgelb, spröde, springt beim Trocknen und ist geschmack-los. Bei —J—100° erweicht es und erfordert zum Schmel-zen eine noch stärkere Hitze. Angeziindet brennt es lin-ier Verbreitung eines angenehmen Geruchs. In Alkoholist es leicht auflöslich. Von Schwefelsäure wird es auf-gelöst und daraus durch Wasser gefällt. Von Salpeter-säure wird es in einen leicht auflöslichen und einen schwerauflöslichen bittern Stoff verwandelt. Mit kaustischem Kaliverbindet es sich zu einer unklaren, emulsionsartigen Flüs-sigkeit.
Der Weihrauch wird meist nur als Räuchermitte],z. B. zu den Räucherkerzen, dem Räucherpulver, ange-wendet.
Opium. Es wird aus den grünen Saamenköpfen desMohns, Papaver somniferum,, durch Einschnitte, gröfsten-iheils aber durch Auspressen oder Auskochen der ganzenPflanze mit Wasser gewonnen, und macht den Gegenstandder Mohn-Anpflanzungen in Klein-Asien und Aegyptenaus, woher es gewöhnlich nach Europa kommt. Es ist vonallen Gummiharzen das meikwürdigste, und obgleich mandarin, wie wir schon sahen, mehrere neue Stoffe entdeckthat, so bedarf es doch noch, zur richtigen Kenntnils sei-ner Zusammensetzung, einer ferneren Untersuchung. DasOpium kommt in grofsen ovalen, faustgrofsen und nochgreiseren Stücken zu uns, von einer braunen Farbe, aulsenüberzogen mit den Saamenhülsen einer Rumexart, um dasZusammenbacken der noch frischen und weichen Klum-pen zu verhindern, was gewöhnlich auf die Art in eineVerfälschung übergegangen ist, dafs man jene Hülsen ingrofser Menge in die Klumpen selbst eingeknetet findet.Es ist gewöhnlich hart, bisweilen aber auch zähe undbiegsam, von noch anhängender Feuchtigkeit. Es hat,besonders beim Erwärmen, einen eigentlmmlichen, fürUl. 41