Druckschrift 
3,2 (1828)
Entstehung
Seite
629
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Euphorbium.

629

Laudet.

connot.

Pelletier.

Braudes.

Harz

64,0

37,0

60,S

43,77

Wachs

—

19,0

14,4

14,93

Cautschuck

—

--

—

4,84

Gummi

23,3

—

—

—

Aepfelsaures Kali

—

2,0

1,8

4,90

Aepfelsauren Kalk

—

20,5

12,2

18,82

Pflanzenschleim (Bassorin)

—

—

2,0

—

Holz und Unauflösliches

9,3

13,5

—

5,60

Schwefelsaures Kali

—

—

—

0,45

Schwefelsäuren Kalk

—

—

—

0,10

Phosphorsauren Kalk

—

—

—

0,15

Wasser

—

5,0

8,0

5,40

96,6

97,0

99,2

98,96.

Pelletier fand aufser dem Wasser auch flüchtigesOel, und Brandes im Wachs 13,7 Cerin und 1,23 My-ricin. Da nur Laudet Gummi fand, so ist es ziemlichgewifs, dafs er die äpfelsauren Salze für Gummi hielt,und dafs also dieser Bestandtheil im Euphorbium nichtvorhanden ist. Das Harz macht seinen Hauptbestandteilaus. Es ist rothbraun, durchscheinend, spröde, nimmtjedoch vom Nagel Eindruck an, ist idioelektrisch, riechtsülslich, schmeckt brennend, schmilzt in der Hitze, ver-kohlt sich, ohne bedeutendes Aufblähen, und riecht dabeinach Benzoe. Von Alkohol wird es leicht aufgelöst undmit fetten Oelen Hilst es sich zusammenschmelzen. Vonconcentrirter Schwefelsäure wird es aufgelöst und darausdurch Wasser gefällt. Kalte Salpetersäure verwandelt esin eine gelbe, bittere Substanz, die nicht von Wasser,wohl aber von Alkohol aufgelöst wird. In der Wärmewird das Harz von der Säure aufgelöst, schlägt sich aberbei der Abkühlung wieder in Gestalt einer gelben, harz-ähnlichen Substanz nieder. Die Säure enthält Spuren vonOxalsäure und, nach Brandes, auch von Schleimsäure.Von kalter Salzsäure wird es nicht angegriffen, in derkochenden aber etwas aulgelöst. In kaustischem Kali löst