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1,1 (1825)
Entstehung
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Bäthylien. Meteorsteine.

messer des Mondes, bald hat man sie gröfser, als denVollmond, gesehen; sie leuchten weit stärker als dieser, sodafs man bei ihrem Lichte oft eine feine Schrift lesenkann. Zu den gröfsten beobachteten Feuerkugeln gehörendie> welche im Jahr 1719 in Bologna und am 17. Juli 1771in Paris gesehen wurden. Nach den an mehreren Ortenüber die letztere gemachten Beobachtungen, zeigte sie sich20,600 Klafter über der Erde, hatte 250 Klafter im Durch-messer und eine Schnelligkeit von 6 Meilen in der Se-kunde. Andere kleinere Kugeln gehen so tief, dafs mandas Knistern ihres ‘Verbrennens hören kann. Ihre Rich-tung gegen die Erde ist sich fast immer einigermafsengleich. Hoch oben in der Luft scheinen sie horizontal zugehen, und sich nur wenig nach der Erde zu neigen; tie-fer unten sieht man ihr Sinken deutlicher. Wenn einesolche Feuerkugel eine gewisse Strecke gegangen und un-terweges immer heller und heller geworden ist, so zer-springt sie öfters mit einem starken Knall, der Häuserund Gebäude erschüttert, und zuweilen stürzt die Kugelselbst ganz herunter. In beiden Fällen ist es eine eisen-haltige Steinmasse, die entweder in einem Klumpen, oderin einem Regen von kleinen, äufserlich halb geschmolze-nen Stücken vom Himmel herabfällt.

Dergleichen Feuerkugeln hat man in allen Länderngesehen, auch bei uns, und unsere Urvorältern haben siebereits beobachtet *). Die niederfallenden Steine wurdenvon den Griechen und Römern Bäthylien genannt; wirhaben aber ihre Berichte darüber als Fabeln betrachtet,bis die Sache durch die seit dem Anfänge des jetzigenJahrhunderts gefallenen Steine aufser Zweifel gesetzt wor-den ist. Diese Steine sind einander, sowohl dem äufse-

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*) Ein vollständiges Verzeichnis aller von den ältesten Zeiten anbis jetzt bekannt gewordenen meteorischen Massen, liebst einerRevision der über ihre Entstehung aufgestellten Theorien undaller bei deren Eeurtheilung einschlagenden Umstände, findet manin Chladni's Werke: Ueber Feuermeteore und über die mitdenselben herabgefallenen Massen , welcher sich um die Erörte-rung dieser Gegenstände grofse Verdienste erworben hat.