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1,1 (1825)
Entstehung
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Erscheinungen heim Verbrennen.

schneller geht der Luftwechsel um den brennenden Kör-per von statten, desto heftiger mufs dieser brennen unddesto mehr Sauerstoff mufs er verzehren. Daher kannman durch starkes Zublasen den Luftwechsel bis zu sol-chem Grade erhöhen, dafs der brennende Körper ineiner gegebenen Zeit mit so viel Sauerstoff in Berührungkommt, als ob er in reinem Sauerstoffgas verbrannt wäre.Deshalb wird die Hitze in unseren Heerden durch Blas-bälge, in unseren Windöfen durch Zug vermehrt, unddie Kenntnifs, Feuerstätten und Oefen zu bauen, beruhthauptsächlich darauf, sie so anzulegen, dafs die erhitzteLuft so ungehindert und schnell, wie möglich, aufstei-gen kann.

Ich habe schon oben erwähnt, worin das Verbren-nen besteht, und werde daher hier nur einige Worteüber die Erscheinungen sagen, welche das Feuer in deratmosphärischen Luft begleiten. Die Körper verbrennenmit oder ohne Flamme. Das Letztere ist der Fall mitsolchen Körpern, welche sich nicht verflüchtigen können;das Erstere bei solchen, aus welchen sich bei höhererTemperatur gasförmige Theile entwickeln; die Flammeaber ist nichts anderes, als dieses Gas, welches verbrennt.Der Unterschied zwischen einem Körper, der beim Bren-nen blofs glüht, und einem anderen, welcher Flammegiebt, besteht also darin, dafs im ersteren Falle ein feuer-beständiger Körper, im letzteren aber nur ein entwickel-tes Gas brennt. Daher brennt z. B. Kohle und Eisenohne Flamme; das Zink aber, welches ein flüchtiges Me-tall ist, brennt mit Flamme, weil es nicht der geschmol-zene oder flüssige Theil desselben ist, welcher brennt,sondern der durch die Hitze in Gas verwandelte. —

Wenn die Kohle bei höherer Temperatur in einemunvollkommenen Luftzuge brennt, giebt selbst diese einekleine blaue, oder in größeren Massen eine lichtrothe,schwache Flamme; diefs kommt daher, dafs die Kohle,beim Zutritt von wenig Sauerstoffgas, in eine brennbareGasart, das Kohlen-Oxydgas, — von welcher oben dieRede gewesen ist, — verwandelt wird, welches beim Ver-