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1,1 (1825)
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334
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334 Das Verbrennen in atmosph. Luft.

küste von Afrika, besonders am Senegal, der Sirocco inItalien und auf Sicilien, der Chamsin oder Samum inEgypten, sind ihrer chemischen Natur nach noch gar nichtuntersucht. Der erstere von diesen Winden kommt ausden Wüsten Afrikas, und führt eine Menge Staub mitsich, der, wenn der Wind sich gelegt hat, eine Liniedick den Erdboden bedeckt; dasselbe thut auch derChamsin, der zugleich der Luft ein röthliches Ansehenund einen eigenthümlichen Geruch mittheilt. Menschenund Thiere sollen darin sterben, und nur dann der Le-bensgefahr entgehen, wenn sie sich mit dem Gesichte aufdie Erde niederlegen. Was den italienischen Sirocco be-trifft, so ist dieser nur ein ungefähr -(-34° warmer, mitFeuchtigkeit gesättigter Wind, durch welchen Menschenund Thiere insofern leiden, als sie sich nicht durch Ver-dunstung abkühlen können, weil die Luft keine Wasser-dämpfe mehr aufzunehmen vermag. Er kommt immeraus Afrika, und wird bei seinem Uebergange über dasMittelmeer mit Wasser geschwängert.

Das Verbrennen in atmosphärischer Luft.

Wenn man brennbare Körper in der atmosphärischenLuft bis zu einem gewissen Grade erhitzt, so entzündensie sich und brennen, wobei die Luft ihr Sauerstoffgasverliert und der Stickstoff zurückbleibt. Beim Verbren-nen bildet die erhitzte und ihres Sauerstoffgases beraubteLuft einen aufwärts steigenden Strom, und wird fort-während durch den Zutritt kälterer Luft von unten wie-der ersetzt. Ohne diesen Umstand würde das Verbren-nen nach wenigen Augenblicken aufhören, sobald nämlichdas Sauerstoffgas verzehrt wäre, welches den brennendenKörper zunächst urngiebt. Daher brennt das Feuer schlecht,oder verlöscht gänzlich in solchen Feuerstätten, die we-nig Zug haben, d. h. wo die wärmere und stickstoffrei-chere Luft verhindert ist, mit Leichtigkeit aufzusteigenund der kälteren Luft Platz zu machen, die ihren Sauer-stoff noch enthält. Je heftiger dagegen der Zug ist, desto