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1,1 (1825)
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]f luorkiesel. Kolilenstoflkiesel.

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Fluor kiese 1.

Kiesel verbindet sich mit Fluor (oder Kieselsäure mitFlufssäure), wenn er in Berührung mit Flufssäure kommt.Man erhält diese Verbindung in Gestalt eines nicht coer-ciblen Gases, wenn Flufsspath (ein Mineral, welches ausFlufssäure und Kalk besteht) mit Schwefelsäure und Kie-selsäure gemengt und das Gemenge erhitzt wird. Das Gasfängt man über Quecksilber auf. Es hat, wie das Fluor-borgas, Charaktere einer Säure, und soll unter diesen nä-her beschrieben werden.

KoUIenslo ff ki cs e 1.

Wird Kiesel mit solchem Kalium reducirt, welchesdurch Glühen von kohlensaurem Kali mit Kohle erhaltenund durch Schmelzen gereinigt worden ist, so bekommtman ein Gemenge von Kiesel mit Kohlenstoffkiesel. Esist etwas dunkler als gewöhnliches Kiesel und giebt beimVerbrennen kohlensaures Gas. Der Kohlenstoffkiesel istso zusammengesetzt, dals die Kieselsäure, welche gebil-det wird, eben so viel wiegt, wie der verbrannte Koh-lenstoffkiese]. Der unverbrannte Theil wird dabei immerkohlenfreier Kiesel.

Kiesel verbindet sich auch mit den Metallen, abernur wenn in dem Augenblicke, in dem er frei wird (imStatus nascens), ein Metall zu seiner Aufnahme gegenwär-tig ist. Einmal isolirt, verbindet er sich nicht mehr mitihnen. Platin z. B. ist einer von denjenigen Körpern,welche sich sehr begierig mit Kiesel verbinden; aber Kie-sel kann ohne Nachtheil in einem Platintiegel bis zumstärksten Weifsglühen erhitzt werden. Wird dagegen derKiesel in einem Platintiegel reducirt, so verbindet sichdas Platin bis tief in seine Masse mit Kiesel.

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