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1,1 (1825)
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Schwefel - Kohlenstoff.

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kann. An offener Luft erhitzt, verbrennt sie nnf schwerund bildet, auf Kosten der Feuchtigkeit der Luft, koh-lensaures Ammoniak, welches man durch den Geruch un-ter den Verbrennungs-Producten erkennen kann. Giefstman Wasser auf die heifse, fast noch glühende Kohle, soentwickelt sich Ammoniak in grofser Menge. Diese Ver-bindungen von Kohlenstoff und Stickstoff verdienen einenähere Untersuchung.

Schwefel - Kohlenstoff.

Bei höherer Temperatur verbindet sich der Schwefelmit Kohlenstoff in verschiedenen Verhältnissen, und bil-det Schwefel-Kohlenstoff in fester, flüssiger und in Gas-gestalt.

Tropfbarflüssiger Schwefel-Kohlenstoff. Auseinem Gemenge von Schwefel und Kohlenpulver, die maneiner höheren Temperatur aussetzt, kann diese Verbindungnicht erhalten werden, weil sich der Schwefel schon beieiner geringeren Temperatur, als zu dieser Verbindungerfordert wird, verflüchtiget; man mufs daher Schwefel-dämpfe über glühende Kohle streichen lassen. Man fülltdeshalb eine Röhre von Porzellan, Fig. 14. Taf. II. cd,oder eine gut beschlagene Glasröhre, mit gut ausgebrann-ter Holzkohle, und kittet an dem einen Ende derselbeneine Glasröhre a b ein, deren Oeffnung a luftdicht miteinem Korke verschlossen ist, durch welchen ein Stempele von dickem Eisendrathe hineingeschoben werden kann.In die Röhre werden vom Korke an bis b kleine passendeSchwefelstangen eingelegt. Am anderen Ende der Porzel-lanröhre wird eine andere, wie f gekrümmte, Glasröhreeingesetzt, die zu einer tubulirten, mit eiskaltem Wasserangefüllten Flasche niederführt, aus deren zweiter Oeff-nung eine, zu Gasversuchen gehörig gebogene Glasröhrenach der Wanne geleitet wird. Die Porzellanröhre wirdnun bis zum völligen Rothglühen erhitzt, worauf man an-fängt, den Schwefel in der glühenden Röhre nach undnach mit dem Stempel vorwärts zu schieben. Der Schwe-fel verwandelt sich nun in Dämpfe, die sich mit der glii-