Einflufs d. Anz. d. Paare in d. thermoelekli’. Yers. 159
Magnetnadel nach Westen dreht, während Antimon un-ter gleichen Umständen denselben nach Osten dreht. Wirddie Magnetnadel darüber gestellt, so werden natürlicherWeise die Richtungen umgekehrt. In der thermoelek-trischen Reihe folgen die gewöhnlicheren Metalle in fol-gender Ordnung auf einander:
Kupfer
Iridium, Osmium
Silber
Zink
(Graphit)
Eisen
Arsenik
Tellur
Antimon.
Wismuth
Quecksilber, NickelPlatinPalladiumKobalt, ManganZinnBlei
(Messing)
RhodiumGold
Diese Reihe ist so anzusehen, dafs ein jedes dieserMetalle mit denen, welche über ihm stehen, dem Nord-pole einer Magnetnadel, die bei diesem thermoelektri-schen Zustande unter dieselben gestellt wird, eine west-liche, und mit denen, welche unter ihm stehen, eine öst-liche Abweichung geben.
Oersted und Fourier haben gezeigt, dafs wennman zwei gebogene Metallstangen, z. B. von Antimon undKupfer, an ihren Enden zu einem Rectangel, einer El-lipse oder einem Cirkel zusammenlöthet, und dann vonmehreren gleich dicken, aber kurzen, wechselsweise zu-sammengelötheten Stangen von denselben Metallen eineähnlich gebildete und gleich grofse Figur macht, beidegleich stark magnetisch werden, wenn bei ersterer dieeine der "Verbindungsstellen, und bei der anderen immerdie zweite Löthung erwärmt wird. Hieraus scheint her-vorzugehen, dafs die Anzahl der Paare auf die Zunahmeder Stärke des elektrischen Stromes keinen Einflufs habe;die magnetischen Phänomene werden aber um so schwä-cher, je weniger Vereinigungspunkte an der aus mehre-ren Abwechselungen bestehenden Figur erwärmt werden.Wenn man die eine Verbindung an einem thermoeiek-