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Der Kreisstrich.
Weise behandelt man die andere Hälfte der Stahlstangemit dem — Pole des Magnets. Dabei mufs man aberwohl in Obacht nehmen, dafs man niemals von einemEnde nach der Mitte zurückstreicht, weil dadurch derMagnetismus zerstört wird. Dasjenige Ende der Stange,welches mit dem -)- Pole des Magnets bestrichen wird,empfängt — M, das mit dem — Pole bestrichene Endeaber -j- M.
2) Durch den Doppel strich. Man bedient sichdazu ebenfalls einer Stahlstange, setzt auf ihre Mitte denMagnet mit beiden Polen auf und streicht damit langsamvor- und rückwärts von einem Ende zum andern. Willman mit Streichen inne halten, so zieht man den Magnetin der Mitte der Stange wieder ab, die nunmehr andemjenigen Ende, wo man den -j- Pol des Magneteshinführte, — M, am andern Ende aber -f- M erhaltenhat. Es versteht sich von selbst, dafs, wenn man diePole des Magnets umwendet und das Bestreichen vonneuem anfängt, die gleichen M einander nunmehr zu-rücktreiben, und dafs sich das M der Stange erst ver-mindert, dann ganz verschwindet, endlich von neuemzum Vorschein kommt, jedoch so, dafs das Ende, wel-ches vorher -j- Pol war, nunmehr zum — Pole gewor-den ist.
3) Durch den Zirkelstrich oder, richtiger: Kreis-strich. Man legt vier Stahlstangen in ein Viereck zu-sammen, wie in Fig. 20. Taf. I. dargestellt ist, setzt denMagnet mit beiden Polen auf die eine Stange auf, undstreicht, auf die vorher beschriebene Weise, von einemStahle zum andern fort, mehrere Male ringsum.
Wenn man mehrere Magnetstäbe mit gleichnamigenPolen zusammenlegt und ihre Pole an jedem Ende mitweichem Eisen verbindet, so erhält man einen einzigenverstärkten Magnet oder eine sogenannte magnetische Bat-terie. Gewöhnlich fügt man zwei, solche Batterieen ineinem messingenen Futter zusammen, leitet weiches Eisenvon den Polen der Stäbe aus dem F’utter heraus, undbekommt so 2 Paar Pole, von welchen jedes Paar mit