58 Veränderungen der Wärme - Capacität.
abgeleiteten Mittelzahlen, zwischen 0 ° und 100 0 — 0,1098;zwischen 0° und 200° 0,1150; zwischen 0° und 300°
— 0,1218; und endlich zwischen 0° und 350° = 0,1255.Folgende Tafel zeigt die Unterschiede zwischen der eigen-thümlichen Wärme der folgenden Körper nach der Mit-telzahl zwischen 0° und 100°, und 0° und 300°.
Eigenthümliche Wärme nach einerMittelzahl
zwischen zwischen0° u. 100° 0° u. 300°.
Quecksilber
0,0330
0,9350
Zink
0,0927
0,1015
Antimon
0,0507
• 0,0549
Silber
0,0557
0,0611
Kupfer
0,0949
0,1013
Platina
0,0335
0,0355
Glas
0,177
0,190.
Die Wärme-Capacität der Körper kann durch man-cherlei Ursachen verändert werden, und es entsteht beijeder solchen Veränderung Wärme oder Kälte, je nach-dem die Capacität entweder vermindert und ein Theilder eigenthümlichen Wärme des Körpers frei, oder er-höht und dabei mehr Wärme von den benachbartenKörpern aufgenommen wird. Durch Druck erleidet dieWärme-Capacität eine Verminderung, und es wird Wärme-stoff dabei frei; z. B. wenn ein Metall gehämmert oderzu Drath gezogen wird, so vermindert sich sein Volu-men, es wird dichter und verliert an eigenthümlicherWärme.
Clement undDesormes haben sich bemüht, durchVersuche zu zeigen, da Fs auch der leere Raum eine ei-genthümliche Wärme habe, die sie so hoch schätzen, dafssie bei -f- 12£° ein gleiches Volumen Luft von -j- 12-°bis -J- 114° sollte erhitzen können. Gay-Lussac hataber durch einen sinnreichen Versuch gezeigt, dafs einesolche eigenthümliche Wärme des leeren Raumes nicht exi-stirt, indem er im leeren Raume eines ungewöhnlich weiten