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Permanente oder beständige Gase.
abkühlen hifst, so bleibt die Flüssigkeit bei völliger Ruheklar und unverändert; rührt man sie aber um, soerstarrt die Salzmasse auf einmal, und wird durch dengebundenen Wärmestoff, durch welchen sie flüssig erhal-ten wurde, der aber im Augenblicke des Erstarrens wie-der frei wird, erwärmt. Eben so wird Wasser, das manbei vollkommener Ruhe einer Kälte von — 3° bis .— 5°aussetzt, bis zu — 3° und — 5° erkältet, ohne zu gefrie-ren; schüttelt man es aber dann schnell um, so friertes sogleich, und ein hineingesetztes Thermometer steigtvon dem Kältegrade, den das Wasser hatte, bis 0, weilnunmehr der gebundene Wärmestoff des Wassers augen-blicklich frei wird.
Wenn ein Körper aus dem flüssigen in den gasförmigenZustand übergeht, so vereinigt er sich mit einer noch weitgröfseren Menge Wärmestoff, die, so lange der Körperseine Gasgestalt behält, vom Thermometer nicht angegebenwird. Daher kann eine Flüssigkeit nicht über ihren Sie-depunkt hinaus erhitzt werden, weil aller Wärmestoff,den sie nachher noch erhält, gebunden und vom aufstei-genden Gase fortgeführt wird. Dabei ist der Umstandnoch zu bemerken, dafs viele Körper, welche Gasgestaltangenommen haben, weder durch Erkalten, noch durchZusammendrücken, noch durch beides zusammen, wiederzur flüssigen oder festen Gestalt gebracht oder von ihremWärmestoffe wieder getrennt werden können. Solche Kör-per nennt man beständige oder permanente Gase;Beispiele davon liefern das Sauerstoffgas, Stickstoffgas,Wassersloffgas u. m. a. Durch Verbindung mit andernKörpern können sie eben so, wie sich das Wasser mitgebranntem Kalk vereiniget, in feste oder flüssige Gestaltgebracht werden, wobei sich ihr Wärmestoff ausscheidet,frei und fühlbar wird. Jedes Gas hat daher zwei Hauptbe-standteile, Wärmestoff und einen wägbaren Stoff,von welchem es seinen Namen erhält.
Die Gase, welche durch Zusammendrückung oderAbkühlung in den festen oder tropfbar-flüssigen Zustandversetzt werden können, theilen wir, hinsichtlich der