nicßt barum gu tfjutt, baß ißrc 3öf)tinge bic griccßifcßen ©cßriftflctlcr rafcß unb ftcfjcr »er*ficßcn lernen, fonbern ftc greifen unb umwanbeht baS »crmcintlicße ißallabium ißrer fogc*nannten formellen Silbung. Sa nun btefc als befonbere SßirKicßfcit gar nidjt eriftirt, fofei)eit natürlicß bic SSereßrer bcrfelben in ber ^Realität ber ©egenwart it)r ibcologifeßcS 3 au *berbtlb täglicß meßr gufammenftitfcn. Sic 3eit beS bloßen gormatiSmuS ift »orüber: nurin ber ächten unb regten ^Realität ßat baS Slltcrtßum feine ßößere SRiffiott an bic ©egen*wart nod) gu erfüllen. Saßer barf man im altfpracßlicßen ©cbictc ber ©cßulc nur biefe*nige Äleinigfeit gttlaffen, wefeße als notßwcnbigc Sorftufc gunt ©roßen fteß auSmcif’t, barfnur berfenigen ©ingclnßeit 3 u S an S geftatten, welcße eine uncntbeßrlicße Segießung gunt©attgen ßerauSftctlt, muß aber jebcSmal cingebenf bleiben, baß JllcineS unb ©ingelncS nurin Sßerbittbung mit bem ©roßen unb ©äugen fßalt unb tebenbige Sßaßrßeit gewinnen.Ucbcrßuupt aber muß man bic @igentßümlid)fciten ber altclafftfcßen ©btfer im ©roßen unb©äugen weit meßr, als bic ©igcnßcitcn bcrfelben im kleinen unb ©ingclneit ber 3ugcnbgum Sewußtfein bringen, Wenn jene ferne SSergangenßeit in ißren frueßtbarften Slcußerun*gen lebenbig unb leibhaftig »or bic Seelen treten unb bauerßafte ©inbrüefe für bic ßufunftber praftifeßen SebenSbilbung gurücflaffcn fall. 3m »iclcn oft bis inS Uuenblicßc gcßenbcit©tpmologifiren mm fcßeit wir eine ber ©cßattenfeitcn, bic in fcßriftlid)en ^ülfSmittcln unbim münbltd)en ttnterricßtc berScßule ßerrfd)cn unb ben ßößeren unb eblercn3wc(f »ercitcln.
2öaS weiter in biefem SBörtcrbudje bie profobifeße Scgeicßnung b'cr Sgl benbetrifft, fo ftnb in ber Siegel nur bie Sangen ber boppclgeitigen SSocalc bezeichnet, bic £ür*gen bloß ba, wo irgenb eine Slbweicßuitg beS abgeleiteten SBortS »on bem ©runbworteeintritt, ober wo ber Slnfänger naeß praftifeßer ©rfaßruttg in 3wctfel gerütß. Slm beftenwirb bic Quantität ber ©ptben, fowie bic 33efcßaffcnßcit ber IRßptßmen, ben ©cßülcrn beroberen (Staffen gum Sewußtfein gebraeßt, wenn man bisweilen iBerfucße in ber griedfifdfenSSerftfication als Stufgabe ftcllt. Sieß ift ber praftifdfe 2Beg, weteßer fteßercr gum 3ielefüßrt, als bloß tßeoretifcße Slnalpfiirung bei ber Sicßtcrlectüre ober fortwäßrcnbeS iRacßfe*ßen im Sßörtcrbudfc. SaS Scßtcrc fajtn nur eine 9facßßülfe geben unb barf über berar*tigen Singen feinen eigcntlicßen 3wwcf uießt »erabfäumen.
©nblicß gehört gur ©ßaraftcrifirung eines SÖorteS bic Slngabe ber Sluctorität,baS heißt bie Slngabe ber 3cit unb ber ©praeßgattung, in welcßer baffclbe gebräueßtießwar. 3n biefer wie in anbercr Segießung ßattc baS oorlicgcnbe SBörterbucß fißon früßerSRancßcS geleiftet, waS bic folgcitbett Slrbcitcr auf gleicßem gelbe banlbar benußen Kumten,©o fd)rcibt unter Slnbcrn ber compctcntcfte SKcßtcr, grattg ißaffom (Seben unb Briefe©. 334): „^jerr Ißrofeffor IR oft leiftet mir bureß bic neuefte SluSgabe feines UßcrfeStreffließe Sienfte, " 3cßt naeß bem ©rfdjcinen ber ißarifer SluSgabe beS ©tepßanuS iftbic Slngabe ber Sluctorität allen fpäteren Scrifograpßen leießter gemaeßt. @S ßanbelt ftd)bloß um forgfättige Scnußung beS gebotenen SRatcrialS naeß bem tebeSmaligcn 3weefe,fo wie um eingetne iRacßträgc unb Keine Scrießtigungen. ©in bcrartigcS ©cßulwortcrbucßfann in äßinfteßt auf üBegcicßmtng ber Sluctorität nur bic Slufgabc ßaben, im Slllgemeincngu beftimmen, gu weteßer 3dt unb in welcßer ©praeßgattung jebeS SBort angewanbt würbe,ob cS »on £omcr an bis in bic fpätefte ißeriobe ber ©praeße Safetn unb Seben ßatte,ober ob eS, wie ein. ÜRobcartiKl, plößlid) auffam unb wicbcr »erfeßwanb. S3ei allen bie*fen Slngaben aber lag bic Slbftcßt gum ©runbe, baß ber ©cßütcr gleich »om Slnfaitgc an,wo er gufammcnßängenbe ©cßriftfteller gu lefen beginnt, befäßigt werbe, SoriSmcn unb3oniSmen»omattifeßen2luSbrucf gufeßeiben, überßaupt feßließte ißrofa »on poctifcßcr ©praeßetrennen gu lernen, ©in ßößcreS 3'K fann baS ©cßulwörtcrbucß nießt erreteßen, wennnicht 3emanb über pßilologifeßen Sbcalcn bie päbagogifcße Sßirflicßfeit aus ben Slugcn »er*