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Zirconinm.
dafs diese Erscheinung gleichzeitig mit dem Entweichendes Wassers sei, aber dieses geschieht zuerst, und danntritt erst die Feuererscheinung ein. Sie ist von gleicherNatur mit derjenigen, deren ich später beim Chromoxyd,Eisenoxyd, den antimonsauren Metallsalzen, der kiesel-sauren Yttererde, der Titansäure und Tantalsäure erwäh-nen werde, welche sich alle dadurch auszeichnen, dafssie nachher mehr oder weniger vollkommen der Einwir-kung der auf nassem Wege oder in aufgelöster Form an-gewandten Reagentien widerstehen. Auch die Zirconerdeist nach dieser Feuererscheinung in Säuren unauflöslich.Die nach dem Glühen des Hydrats zurückbleibende Erdebildet Klumpen, welche nicht vollkommen weils sind, undden Glanz und die Farbe von echten Perlen haben.
Das Hydrat der Zirconerde ist in geringer Menge inkohlensaurem Ammoniak auflöslich. Die Auflösung gehtschwierig und langsam vor sich. Die fixen kohlensaurenAlkalien lösen das Hydrat nicht auf; fällt man aber einZirconerdesalz mit kohlensaurem Alkali, und setzt letzte-res im Ueberschufs zu, so wird die Zirconerde aufgelöst.Diefs geschieht am besten so, dafs die Zirconerde-Auflö-sung in die Auflösung des kohlensauren Alkali’s unter be-ständigem Umrühren eingetropft wird. Setzt man vomZirconerdesalz mehr zu, als sich sogleich auflösen kann,so dafs sich ein Theil des Niederschlages sammeln kann,so wird dieser dann nur äufserst langsam aufgelöst. Dasmit Kohlensäure übersättigte Alkali (Bicarbonat) löst vielmehr Zirconerde auf, als bei seinem gewöhnlichen Sätti-gungsgrade mit Kohlensäure. Wenn diese Auflösung ge-sättigt ist, so trübt sie sich beim Kochen und die Zircon-erde fällt in dem Grade nieder, als die Kohlensäure ent-weicht. Die in der Auflösung zurückbleibende Erde wirdnicht mehr durch Kochen gefällt; sie kann aber durchBeimengung von Salmiak und nacliheriges Kochen erhal-ten werden, weil das kohlensaure Ammoniak, welchesdann das Auflösungsmittel wurde, verfliegt und die Erdezurückläfst. Die durch Kochen ausgefällte Erde ist Hy-
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