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Sauerstoffsalze.
sondern nehmen 1 i, 3, 6 und 12 mal so viel davon auf.Dagegen können solche Säuren, welche doppelt oder 4 malso viel Sauerstoff als die neutralisirende Basis enthalten,in den basischen Salzen nicht das li oder 3fache von derim neutralen Salze befindlichen Basis aufnehmen, sondernverbinden sich stets mit der 2, 4 oder 8 fachen Mengedieser Basis. Die Ursache davon liegt darin, dafs, mitAusnahme höchst weniger Fälle, zwei oxydirteKörper sich immer so mit einander verbinden,dafs der Sauerstoffgehalt des einen ein Multi-plum nach einer ganzen Zahl vom Sauerstoff-gehalte des anderen Oxyds ist. Diefs kann abernicht eintreffen, wenn z. B. die Schwefelsäure in ihrenbasischen Salzen 2 mal so viel Basis als im neutralen auf-nimmt.
Zuweilen verbindet sich eine Säure mit zwei Basen,zuweilen auch eine Base mit zwei Säuren. DergleichenSalze nennt man Doppelsalze. Von dieser Art sindder Alaun, aus schwefelsaurem Kali und schwefelsaurerThonerde bestehend; das Seignettesalz, aus weinsauremKali und weinsaurem Natron zusammengesetzt u. m. a.Die Doppelsalze, welche aus zwei Basen mit einer Säurebestehen, sind die gewöhnlichsten und werden Doppel-salze mit einer Sä ure genannt; diejenigen, welcheeine Basis mit zwei Säuren enthalten, nennt man Dop-pelsalze mit einer Basis. Wenn solche Doppelsalzeeinen eigenen bestimmten Namen haben, so bedient mansich desselben gern, um einer langen, oft übel klingen-den , aus mehreren Worten zusammengesetzten Benennungauszuweichen; z. B. Alaun für schwefelsaure Kali-Thon-erde, Seignettesalz für weinsaures Kali-Natron. Vonmehr als dreifach zusammengesetzten Salzen hat man keinerichtig untersuchte Beispiele.
Die Menge verschiedener Basen, welche zur Sätti-gung einer gewissen Säure erforderlich ist, steht immerin einem bestimmten Verhältnisse mit denjenigen Quanti-täten derselben Basen, die zur Sättigung einer anderenSäure erfordert wird, so dafs man von den bekannten