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Crilonvasserstoffsäure.
Blasen werden immer kleiner nnd verschwinden endlichganz. Das mit Heftigkeit ausströmende Gas wird dannmit einem klingenden Laute absorbirt, welcher durch dasZusammenschlagen der Flüssigkeit beim Verschwinden desGases verursacht wird, und zugleich sieht man eine schwereFlüssigkeit in dicken Streifen unaufhörlich von der Mün-düng der Röhre herunter nach dem Boden der Flaschefliefsen. Wegen dieses Umstandes braucht man die Lei-tungsröhre nicht tief in das Wasser einzusenken, sonderndieselbe nur die Oberfläche des Wassers berühren zu las-sen, denn dieses wird immer zuerst an dem Boden, undzuletzt erst an der Oberfläche gesättigt. Je weniger dieRöhre in das Wasser taucht, um so leichter ist es, denApparat dicht zu erhalten, aus leicht einzusehenden Grün-den. Wenn das Gas anfängt nicht mehr absorbirt zu wer-den, so vertauscht man die Flasche mit einer anderen,mit frischem Wasser gefüllten Flasche.
Will man das Gas mit Beibehaltung seines gasförmi-gen Zustandes aufsammeln, so vertauscht man die Lei-tungsröhre mit einer anderen, welche so gebogen ist, dafssie in einen Quecksilberapparat geleitet werden kann;und die Sicherheitsröhre verschliefst man entweder miteinem Kork, oder giefst Quecksilber in dieselbe, dennsonst würde der Druck des Quecksilbers im Apparate dasGas durch die Sicherheitsröhre drängen. Man darf dasGas nicht eher über Quecksilber auflängen, als bis dieOperation schon so lange gedauert hat, dals das Gas ohnemerkbaren Rückstand vom Wasser verschluckt wird. Wiesehr man auch die Operation im Grofsen vornehmen mag,so wird doch die vom Anfänge der Operation im Gefäfsebefindliche atmosphärische Luft, wiewohl ihre Menge be-ständig abnimmt, doch nie absolut ausgetrieben, sondernimmer findet man, dafs eine, jedoch höchst wenig wahr-nehmbare Menge, nach der Verschluckung des Gases, imWasser übrig bleibt.
Das Kochsalz und die Schwefelsäure, welche man an-wendet, sind selten so absolut frei von Feuchtigkeit, dafssich nicht etwas Wasser vorfinde, welches zur Erzeugung