Druckschrift 
1,2 (1825)
Entstehung
Seite
529
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Kolilcnsanrcs Wasser.

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wird. In den Kork macht man vorher ein Loch, durchwelches man den Schaft einer eisernen Gabel (Fig. 4. c)durchstecht, der mit etwas Talg eingeschmiert werdenund streng hineingehen mufs, so dafs er vollkommen was-serdicht schliefst. Auf die Zinken der Gabel ab, die sichim Kessel befinden, wird eine Schwinge (Fig. 5.) vonverzinntem Kupferblech aufgesetzt. Bei d Fig. 4. wirdeine kleine Metallscheibe angesteckt, die unten außerhalbdes Kessels zu stehen kommt und durch eine kleine Schrau-benmutter fest gehalten wird. Diefs alles wird wie inFig. 8. zusammengesetzt.

Der Kessel wird auf ein hölzernes Gestelle (Fig. 7.dddd) gesetzt, auf welchem man mit Hülfe einer Schnur,die um ein grolses Rad (ccc) geführt wird, die kleineScheibe f, unter dem Boden des Kessels so in Bewegungsetzen kann, dafs die Schwinge (Fig. 5.) im Kessel mitHeftigkeit umgedreht wird. Bei aa sind Blinder ange-bracht, damit der Apparat, wenn er nicht gebraucht wird,zusammengelegt werden kann und weniger Platz einnimmt.Bei b ist eine Schraube, mittelst deren man das grofsoRad dem Kessel nähern oder es von ihm entfernen, unddadurch die Schnur anspannen oder schlaffer machen kann.Fig. ü. stellt eine Glocke von verzinntem Kupferblech *)vor, die gleiche Höhe mit dem Kessel, aber einen etwaseerinaeren Durchmesser hat, damit man sie leer in den-selben hineinlassen kann. Ihr Boden ist in ab, und beide ist sie offen. Sie mufs so eingepafst werden, dafsbeim Einsetzen derselben in den Kessel ihr Boden ab einoder ein Paar Linien unter die Oberfläche des Wasserszu stehen kommt. Der obere Kranz der Glocke, adeb,dient llieils zur Unterstützung des gebogenen Rohres cb,durch welches das Gas unter die Glocke geleitet werdensoll, und welches sonst leicht abgebrochen werden könnte,und auch um zu verhindern, dals das Wasser, indem die

*') Sie kann auch aus verzinntem Eisenblech bestehen ; doch erhältman dann niemals ein vollkommen eisenfreies kohleusauresWasser.