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Primislnus
(ergreift da- Schwcrdt, das ihm Libussa reiche» will, selbst früher als sie),
Geliebte, hüte dich, es könnte schneiden,
Dem Mann gebührt das Schwerdt allein zn führen!
Das Volk (unterbricht ihn mit Freude).
Dem Mann das Schwerdt, den Franen nur die Scheiden!
P r i »I i a l u II s
(erhebt sich mit drohendem Blicke, fährt ruhig fort).
Dem Mann gebührt das Schwerdt allein zu führen,
Zu richten, streiten, scheiden und entscheiden!
(Er entblößt das Schwerdt.)Volk (unterbricht ihn wieder).
Dem Mann gebührt, die Weiber zn regieren.
Prittiislnus (im Zorne).
Nichts Ungebührliches vom Knecht zu leiden!
So lärmt man nicht, ist erst der Herr zu Hans.
Glaubt ihr, ich sei der Bauer PrimislauS,
So glaubet, daß er Hausrecht auch versteht:
Wißt, ungeftaget rede nicht der Knecht,
Und, so er vor dem Herren klagend steht,
Wird ihm Gehör und des Gesetzes Recht.
Vor Allen sag ich euch: „MauldienereiIst mir verhaßt, wer auch der Schmeichler sei.
Und wer ein Wort, das ich in Unschuld sprach,
Mit frechem Beifall mir zu Münze prägt,
Die durch die schmutz'ge Hand des Volkes läuft,
Der macht mit falschem Schein Gewährung nach,
Der hat um Schmach die Ehre mir verkauft;
Hat ausgewogen, was noch unerwägt;
Beim Peron, dieses Schwerdt den Fälscher schlägt,
Dem Ohrwurm bleib ich ewig unversöhnt!"
Li hussa.
Verzeihe ihnen, Herr! Sie sind verwöhnt.