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L h i r ch.
Bewahrt die Zweige, legt sie untcr's Kissen,
Sie machen, so ihr freit, ein gut Gewissen!
Ein böses Weib, dem ihr euch einverleibt,
Ein solcher dritter leicht zu Paaren treibt;
An guten Zweigen wächset Rath und That,
Ihr Männer ordnet euch, Libussa naht!
(Die Fahne Chech's wird auf Libin aufgepflanzt, der Brautzugzieht herab. Die Mägdlein mit ihrer Standarte ziehen voraus,hinter ihnen folgen andere mit Teppichen und Kiffen, dannLibussa im Vrautschmuck von Kascha und Tetka geführt.Biwog und Pachta folgen) auf dem Thurme erschallen dieTrompeten der Magdlein, das Thor öffnet sich, die Kissen werdengelegt, die Teppiche aufgehängt, das Innere des Thors ist mitBlumen geschmückt. Die Diener stehen zu beiden Seiten dieThorftufen herab. Libussa tritt vor den Thron, ihre Schwestern,Pachtn und Biwog links und recl'ts. Wahrend diesenAnordnungen ertönen die Hörner der Männer, und die Trompetender Mägdlein abwechselnd.)
Libri ssa,
Willkomm, ihr Männer! so ihr von dem RauschErwacht, gedenkt noch vor dem bösen Tausch,
Wie gestern ich die Freiheit euch gepriesen,
Damit den Kindern ihr erzählen könnt,
Wie ihre Eltern von der Thüre wiesenDen Gott, die Freiheit, die sie nicht gekcnnt,
Wie sie des Himmels Schatz vom Herde stießen,
Wo nun gemeines Küchenfeuer brennt.
Der Kinder Schwerdter werden nie ergraben,
Was preis der Väter schnöde Zungen gaben,
Aus ihrem Blut wird nie der Tag erstehen,
Den ihr im Meer des Zorns ließt untergehen!
(Man hörl den Marsch der Priester.)
Eine Jungfrau vom Thurme.
Eröffnet euch, ihr Männer, machet Bahn,
Die Priester ziehen mit dem Gott heran!