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Pacht».
Ja, in dem Geist!
Liliussa.
So sage, Meister, mir was dieses heißt.
Pacht a.
Empfange durch den Geist in reiner SeeleDas Bild des ew'gen Gottes, und erwähleDein ganzes Dasein, um es auszusprechen;
Dann wird die Frucht dir nie die Blüthe brechen.
Aus Menschlichem, das jungfräulich empfähtUnd so gebärt, hervor die Gottheit geht.
Doch füge dich, es sprach der Herr: „Ein LeibUnd eine Seele nur sei Mann und Weib.
Mit Einem schließ den Bund, von frommer ZuchtUmblühet und verhüllt, reift edle Frucht!"
Libuss».
O was ich gebe, ist so hoher Preis,
Ihr Götter wißt, ich gebe es nicht preis!
Beruhigt bin ich, glücklich bin ich nicht,
Die Sonne war, das Feuer wird mein Licht.
Laßt mich nur trauern, schön war ja mein Leben,
Wer nicht die Gabe liebt, hat nichts gegeben.
Zur Kammer nun geleitet mich, um mirDen Brautkranz auf das freie Haupt zu drücken.
Du Meister, helfe zu des Festes ZierDen Dirnen diese Pforte auszuschmücken!
(Mit Kascha und Tetka zum Schloß.)Pacht».
Nicht Menschenwerk, o Herr! sind die GesetzeDes heil'gen Glaubens; daß in der NaturDen Spiegel Gottes Sünde nicht verletze,
Zeigt reiner Seele inn're Angst die Spur.