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6 (1852) Die Gruendung Prags
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Fluch deinen Feinden, Fluch, wer dich betriO hättest nie die Waffen du geübt!

(Sie löst ihr- den Panzer, und benetzt sie mit der Quelle.)

W lastn.

Wie ist mir, o ein Feind vor diese Brust!

Daß ich ertrinke in der Rache Lust.

Ach, könnt ich fluchen, könnt ich lieben, hassen!

Es haben alle Götter mich verlassen,

Nichts kann ich mehr, der Stab ist mir gebrochen,

Sie hat den theuren Namen ausgesprochen,

Genommen, was allein mir heilig war;

Verflucht bin ich, und aller Hülfe bar.

Hilf, Mutter, Künstlerin, o überteufle

Den Jammer mir, an dem ich bös verzweifle!

Hast du nicht Salben, hast du keinen Trank,

Der rasend macht? ich bin an Sanftmuth krank.

Wie elend hast du mich zur Welt gebracht,

O sende wieder mich zur ew'gen Nacht!

Zur Höhle geh' und bringe mir ein Gift:

Glückselig, wer auf dunklem Flusse schifft!

Lwre. tka.

Nicht spreche so, du machest mich erbeben,

Nein, leben sollst du, für die Götter leben!

Sieh her, mein Kind, auf deinem SiegesfeldHat Tschart, der mächtige, sich eingestellt.

Vertraue, einen Trank will ich dir geben,

Er wird dich über alles Leid erheben. (Ab i» die Höhle.)

Wlnjl n.

Wie kalt, wie heiß! bin ich der Siegesstein,

Bin ich der Fluch, den Stratka auf ihn legte?

Wie finster sinnend schweiget mir der Hain,

Den meines Traumes Flamme jüngst bewegte.

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